Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 6/7 (1916)
- Issue
- 2 (15.8.1916)
- Date
- 1916-08-15
- Page
- Seite 43 (sequence 9)
- Language
- German
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- 43 - lief) Achtung und Bertranen. Aber weit war der Weg dahin und dornenvoll, wenige n ir kamen an's Ziel. Unsere Jugend hgt ein Lebenswerk in kurzen Jahren geleistet und kennt ihren Wert, nicht abgeschiedcn^von )en anderen, sondern mitihnen vereint, nicht bracht, darum keine l gebeugt, sondern gerape haben sie die Tat vollebcrhcbung und kein Zpott, darum kein Unglück und keine mißgelaunite Gereiztheit. Ob njnn es anerkennen wird? Es wird sich nicht vieles ändern; wenige, die Fühlenden, werdcn's anerkennen, manche, die sehenden, werden'i erkennen und schweigen,; viele, die Stumpfen' imb Blinden, werdcn's klagen, aber gleichviel, unsere Jugend weiß j kennt üch selbst! Was früher ein Fehler und häßlich zumeist war, cs wird eine Zier. Vielleicht hat der Krieg gezeitiqt, wqs' im Frieden vom.Bund der Jugend, von den weitet ans diesem F » g e n d , ü b e r h Jeder zu seinem ^erkennen und weiter ancs besser, unsere Jugend Vereinen der Jngendi Wege: I u g e n d /j b' dich nicht! F gesät worden war. Nur beug' dich nicht! ugeud sei stolz!' Ein Wort welcher das vierte Buch Zucht und Ondn^ng. Von Jcldral biucr Pr. ücroiit (21. C.fi. 3). Panier, jeder aus seinen Posten! lautet also, entnommen dem Schriftabschnitjt Mose eröffnet. Er ri gelt, uni einen modcrstcn Ausdraick zu brauchen die militärische Organisation Israels. Nchhdem unsere Väter das. ägyptische Joch von ihrem Nacken gestreift,!nachdem sie am Fuße des' Sinai Gebote empfangen religiöser und sit licher Art, unterläßt der göttliche Gesetzgeber aicht, für ihre äußere Leimung zu sorgen. In den Grnndzügen wird ihnen erschlossen, was gewissermaßen zu ihrer völkischen Existenz, ihrem staatlichen Dascir wird gemustert und in Stämme geschieder milienhäusergeteilt. Jeder Mann soll wisscn, wozu er zählr, soll daß in Zelt, auf dem Marsche dem er in Gclwrsam und e Ordnung — ihr Geist Banner sich merken, bei dem er im Lager s seinen Platz findet, soll den Führer kennen^ Treue folgt. Soldc tische Zucht, militäris schlingt sich dstrch alle die Vorschriften hiniurch; ihn spiegelt jcues Wort am besten wider, das einem Wahlsprji ch vergleichbar über dem Ganzen schwebt. Jeder zu seinem Panier,!j Wer hentzutagel an das Jirdcntuni hep und kritisch zu wertln, dem türmt sich ein-Pall von Hemmnissen ent Zucht und Ordnunc gegen. Nirgends ei schweren Vorurteile iu liches Verständnis, r irgends betäuben in grö das Ohr. leichtfertig vernommen und g lehrt von ihnen di: landläufige Anffassrmg nicht, daß sie für dien Juden unbekannte -Begriffe darstellen, seinem Wesen zuwiderlaufend, seiner Artnng, seiner Gewohnheit fremd und unerhört? Wer schüttelt nicht ungläubig dpn Kopf, so man unseres inden ihm vo:-">'ist, die Volkes heilige Urkn gehört. Das ganze Volk in Geschlechter und Fader auf seinen Posten! nitritt, es zu betrachten stärkerem Maße ein fachßerer Menge Schlägworte dankenlos nachgeschwatzt. solche Gesinnung fordern