Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 6/7 (1916)
- Issue
- 2 (15.8.1916)
- Date
- 1916-08-15
- Page
- Seite 41 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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— 41 — scl m sich »i i>c di 1)1 . Gebeimrat Maretzki : Wir haben kau»! angefangen zuarbeiten, und schon stellen sich verschiedene Differenzen ein. Rechtsanwalt Dr. Walter: Ich möchte Ihnen Vorlagen, Herrn Dr. Apfel, dem bewährtesten Vorkämpfer für. die tgendbewegung, das Amt des Vorsitzenden zu übertragen und von einer Wahlabzusehen. , ' ' Dr. Rosenkranz- Berlin: Es lag mir fern, einen'Zwist hcheinzutragen. Ich gehe auch von dem Gesichtspunkte aus, dieJnteren der Versammlung zu fördern. Wern Herr Referendar Dr. p f c l so große Erfahrungen in-der Jugendbewegung hat. so wird n gerade als Vorsitzender die Möglichkeit gjenomnicn, uns seine Erfahrungen mitzuteilen. Im Interesse her Tagung würde ich vorsck lagen, von der Wahl Dr. Apfels abzuseheri. (Unruhe.) Geheimrat M a retzki: Es ist Vorsorge getroffen für eiche sreichende Debatte und es ist eine ganze Anzahl Referenten vortzchidrn, welche die Sache erläutern werden. Dr. Rosenkranz-Berlin: Es liegt uns selbstverständfern, irgendivie persönliche Sachen jetzt schon in die Debatte zu trigen. Es ist der ganz einfache Gesichtspunlt maßgebend, es werden sehr erhebliche Differenzen in der Sache selbst ergeben, und -da :ine ich, daß Herr Dr. Apfel einen besrmmten Lrtandpunkt zu n einzelnen Paragraphen c-innimmt und daßjes zweckmäßig wäre, uchnn die Leitung von einem anderen Herrn übernomrrcn würde. Referendar R e g en s b u r g e r - Braunjchweig: Ich muß. auch sen Worten des Herrn Dr. Rosenkranz widersprechen., Wenn Herr Apfel in die Lage kommen wird, seine sachlicher Ansichten zu sasien, so kann er ja den Vorsitz adgeben. Irgendwelche anderen'Kan didaten werden auch ihre bestimmte Meinun gwube, daß es zweckmäßig ist, Herrn Dr. A mir viele icstätigen werden, auch außer de _„... ... ein großes Maß von parlainentarischem Geschich angeeignet hat, und dis ist ftir diese schwierige Versammlung außerordentlich wichtig. Es U erden sehr lebhafte Meinungsdiffercnzen z utage kommen, und gerade wegen dieser Differenzen werden wir einen Herrn an die Spitze stellen inüssen, der an den Vorarbeiten beteiligt und in der Läge ist, die Sache zu übersehen. Ich glaube, wir laben etwäs Besseres/zu «un, als über die Frage des Vorsitzes uns ö lange ztu unterhalten. Wenn Sie durch Nennung anderer Kandidaten unsere Sache zum Aufschub bringen, so werden Sie unsere Versammlung nichts fördern. Wir. vollen keinen Vositzenden durchpeitschen, es leitet uns das Interesse zur Lachrv Ich bitte Sic herzlich, über die Personensragc zur Sache überzugehcn und den Vorschlag des Herrn Geheimrats Dr. Maretzki. aiizunehmeii. (Lebhafter Beifall.) F i s ch e r - Hannover: Um zum Schluß zu kommen, bitte ich, über die Wahl des Vorsitzenden abstimmen za lassen. J Maximilian Stein- Berlin: Ich empfehle Ihnen - sollgendes: Wählen Sie Herrn Dr. Apfel zuri ersten Vorsitzenden und Herrn Dr. Walter zu seinein Stellvertreter. In der darauf folgenden Abstimmung wird Dr. A P f,e l - Köln mit großer Mehrheit zum Leiter der Persachmlung gewälilti j (Fortsetzung folgt). zum Stacht haben. Ich pfcl zu wählen, der, wie notigen Erfahrung sich