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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1916-06-15 · 1 (15.6.1916) · p. Seite 17

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
6/7 (1916)
Issue
1 (15.6.1916)
Date
1916-06-15
Page
Seite 17 (sequence 19)
Language
German
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Word ct| in ihm entzündet durch den Gleichgearteten. Tos Wort des bit>1 u'chen Dichters: „Wie Eisen das Eisen -schärst, so ein Mann den hat in seiner Wahrheit unserßcinnn Umgang mit nnscrein .unvergeßlichen Ins Haiise dieses geistes- und Mannes, dieses knorrigen Tribnin'n tnms hat er die beiden edelsten Wliicl 'eine Gättin und die Erweckung se War Solomon Nenmann, der Gelehrte, ein Wissender, so blieb Siegvertranten Umgang mit einenr lindern", gaugcner an sich erfahren im Salomon Neiimann. charakterstarken eigenartigen und Vorkämpfers des Indensaütcr seines Lebens gefunden: incs jüdisch-geistigen Strcbcns.- sried Brünn, der KansmaUn. sein Leben lang ein strebender, ein Lernender. Es ist ein schönes Zeugnis für den Grnstdzng' seines Wesens^ für die Schmiegsamkeit ustd Begcisterungssähigkcit seiner Seele, für seine ewige Jugend, das; er bis in hohe Jahre hinein nicht müde ndard, die Gelegenheit zu suchen, »in geistige Anregung^ Belehrung und Wissen zu empfangen. Und wie verstand er es, seine Klugheit und seine echte Beschcidenl^eit zugleich bewährend, still und hingehend zuznhören und Pelchning entgcgenzunehmcn. Znfetzt glich sein und seiner Gattin Hans dem Hanse,, in dem sic beide sich dereinst stesundcn, ward esj wie jenes, „ein Vcrsanimlnngshans ijer Weisheit", die Stätte efncs edlen, geselligen Verkehrs, geistigeg Gcdapkcnaiistanschs und 'iticfit zuletzt eine Stätte schöner Freundschaft, die nach alte/, guter jüdi'cher Art besonders am Vorabend ges Sabbat gemütnnd weihevoll sich entfaltete. > Und dabei war er cs nicht zuletzt, der'— um mit dem alten Worte zu sprechen — „im Staube saß zu den Füßen der Weisheit nnd mit Durst ihre Worte trank", r lgrh. Nrckicruiigsrot Professor lj>r. Her m a n n E o lj c n : ,,^in Nansen des Kuratoriums der L e h r a n st a lt s ii r d i e i s s c iss ch a f t des Judentums soll ich hier sprechen, der ich gelbst zii den persönlich Leidtrcigcnd-'n mich zählen muß. Denn innige Frcundischast hat mich mit dem uns Entrissenen verbnnden. Dieses ^60!«^ ist jedoch vielleicht nicht nur persönlich;'denn Freundschaft, die Tugend der Freundschaft, die Kraft der Freundschaft, sie waren das Symbol scine-s Lebens. Seine Menschenliebe, seine Freude an den Menschen, seine Freude an cillem Guten im Menschen, seine Enthaltung von jedem ungünstigen Mort über einen Menschen, seine Gewohnheit, die Handlungen der Menschen, nur nach der günstigen Seite zu beurteilen, sie strahlten in diesem Gefühle der Freundschaft auf die Vielen aus, die zu seinem engeren Kreis gehörten. .

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