Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 6/7 (1916)
- Issue
- 1 (15.6.1916)
- Date
- 1916-06-15
- Page
- Seite 3 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 72% known words query
- IRI
…/4926451-6352293-6352407--1093-4927200- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 3 3ur Seschichte bes Derbanbes bqr jübischen Jugenbpereine veutphlanbs.*) - Von vr. Cor« ^Verl'inea:, Posen. Ter Verband wurde.,im Jahre 1^99.. rnit. N. Vereinen find 13Q0 Mitgliedern gegründst. Er zählt.hestte-128 Vereine mit ungefähr 20 000 Mitgliedern.. Ilm sein Wirken verstehen, mußchan die einzelnen Vereine, deren Gründung zuist Teil erheblich, weiter zurückliegt, betrachten. Bereits im Jahre 1891 hälfe hie (Aroßloge firr Tcutschland des unabhängigen Ordens Bnei Brsth an d.ie, deutschen Logen die Weisung zur Gründung/f>rm Jngcndvcrcinen^ ergehen lassen. Ter älteste entstand 18|> 2 ist A t i: U gartcs folgten 1895 Hamburg, 1896 Iran^ fu.xt a,-M.,, dann Lörrach, Beei len, Nordhausen, Düsseldorf, Allenstcin, EWft in den ersten Jahicn des ncuelr Jahrhunderts. Bis zum.Jahre. 1901 Hohen die Gründungen ausnahmslos, einen reist . sozialen Charakter. ,fle bezwecken „eine Kräftigung der jüdischen füstgen ^elstc'in körperlicher, in sittlicher und geistiger Bezi?hhpg" ^gn^st^ g. M:), .i>Es.gilt, einen Sammelpunkt.z« .Hildes^öx,.pstss' jstnqeF'L^eute,. besonders .für diejenigen, die voll auswgrjs hicrpergxkom^en,,sind"^^raii^nrt a. M.). Es wird zwar, gstch die Erziehung zn,f .^rcue gegenüber ocm Judentum, unfer den.Krl^ldllngStsndpnz^ip genan^ k^rfurßi,Tüjs^ dors), aber im Vordergründe stchf daß,.Bestreben^, ^die Irgend'störten Gefahren der Großstadt Zu^schü^n.°',^'an bietet/,'h.eh Mitgliedern ein - freundliches Heim, die Möglichkeit zurAoiÄildung jeglicher.Ärt. zu fröhlicher Geselligkeit. Ter Mitgliedsbcitrag ist aunctotdentlich gering. Tie Chefwerden dringend' 'g8petcn',"ihre''jstngeii' Angestellten zur Teilnahnic 'an den Vereinsveraäjßättlingiist^ astziihblteü,' „liegt es doch iin eigensten Interesse der 'Pnüzfstal^"s!laß''ihre''Gehrlfen, besonders die in, jugendlichen'Ulter stcherchenp ihre freie Zeit angemessen verbringen". Jüdisch sind diese Vereitle durch ihre Mitglieder, durch die selbstverständliche Beobachtung de^ jüdischen Religwnsgesetze bei allun VetkinstaltUngen/ dukch dieHeMgimgdes Sabbats, '.die Koier der jüdischen AtendenfestL'k». 'Mi'- .'4;!: -i:i!; r: .Jhrg 'Cirtstevung''tvur8b'^''i!äduiÄ gefordert, 'daß^ Zunächst 3de <V •' ' ■■ V1 tr’’ 'i'-k'- «’Uii'JorL, I V'iUlfJf .tüh'tClSI . Jstgendstssc^e 9.“J.j5r Jllgendverhlne grüi gab. Einige dieset Bereiste ÄMn ',^srädlitl8hc. »Stuttgart). Charakteristisch"tü^'8sM'ÄöVdini?''ift, ^daß ^iiinil^'Me T skllssiducn^ über 'tstligiösö itstd'lstÄi't^che'Stb^VfiM-s? sMilttMeinäs; ödjer, chochies'sticht ist.'M'E VtÜMr,WWst?tzt?<i. .-'.»mio [bou I t<?t 'po>fioiiyir»'jJ‘j2T :nJwrg rriotf tiff> ''"-*> Die folgetidchr^tuSstthrüngen gsuS^ruch^s Ks^stst^^esihtleiitn. sie heute unzeitgemäß? Ich glaube nein. BenM-jnspir.epie a«he«. erscheint er uns wichtig, aus unsere Entwicklung zurückzublicken und untern mdglichir objektiver Weise die allgemeinen Srundlagen unftrer Bewegung in» Bewußtsein zu rufen. - t tu-, . iMi« BEST COPYi AVAILABLE