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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1914-06-01 · 6/7 (1.6.1914) · p. Seite 168

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
5 (1914)
Issue
6/7 (1.6.1914)
Date
1914-06-01
Page
Seite 168 (sequence 8)
Language
German
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— 16« — ACtiiatet’iirfU'r jiiön ü>r<v’amc. Ilnterlar ftcit Wlnubcn» Sie '.'.'laterie einaefienb behanbelt tiriö ^rticfic und t'ectcipcrter Neberzeugung der großer mittelte: '\ji seiner jüipitui V e r ba n dsia gn ng in Wandervogel, e. V giösen »nd politischen Hilden aufzunehni kennzeichnete darin jener Tagung würde ein solcher en gesammelt, deren Kenntnis >ie mit lebendiger Versammlung ver- Franksurt a. H. bat der tt Beschluß gefaßt, daß völlige Freiheit der reli- Meinung' im Wandervogel aber - anderseits d m unzelnen Verbänden überlassen ider als Mitglieder abznleh Fustandekomnien dieses Beschlusses als Ausfluß deS beruorgetretenen stark a n t i f e und der gleicharti gen (Besinnung des Vorstandes. gelten solle, daß es neu. bleiben müsse, Tie Nednerin i i t i s ck e n Milieus Fit Westdeutschland Beschluß wohl nie ziistandegekr mitten sein. Kleickivobl Kat die BtmdtSleitung des Wandervogels Frankfurter Besch er muß auch allein bi Verantwortung tragen für dervogelorganiiati, n wie dem Fudentnin in glei her Weise angetane scktmach. -i'eiteti Grundideen. des tngdachtet ivird aber die jiidisck Wandervogels Hochhalten und schatt nud Manier tbfcinft pflegen mit dessen von angekränkelten M Als pralt i sich für bief Fnde nmitände, die zu sgche. daß nicht tiii :>iesolution stell zu ivobl aber müssen nuuv fordern, das ablehnen und sich semitischen Treibe jüdischen Mitglie niii s und seine Topvelziingigke die Tragweite des t wohl gekannt, und >ie dadurch der Wantgli Bern. ch e Folgen des Franliurtet tichafi folgende Erivägungen: A dem Beschluß geführt haben, und angesichts der Tat-- enichr als alle Ortsgruppen de eigen gemacht haben, kann der sofortige Austritt der jüdischen Mitglie! er aus jener Organisation n i b t verlangt iverden. e Wanderjugend die treue Weggenossen- Anlifemitismiis nicht Beschlusses ergeben igefichts der Begleit- - Wandervogels jene die letzteren in den einzelnen Li ctsgruppen die trrflä die örtlichen Wandervögel den Frankfurter Beschluß nicht wollen abhängig machen la seit von einigen antn cn.-i Wo eine solche irrklärung nicht erfolgt, müssen' die er; konsequenterweise aus dem Wandervogel auSfcheiden. rrriav finden sie dann in den Fugendgruppen des Vereins lilabriel Vießer, der herantrat, dann aber mußte, um die ji des Wandervogels r. F i i is a h 11 'r. 'Sänjiter t1 1 >i. Hi vaiiptniaiiii a. Fngendorganisatü den Tezernenten des Verbandes iir Fugendsportwesen, Agcheii . den Vorsitzenden des FungdeutschlandbundeS, Fietb. Vertreter des Wefterivaldk ubs, der evangelischen lt, her Li rtSgruppen .Köln, sowie Vertreter des aus 17 wesen von konressi ein schreiben de« tag, ans. Tann Forderung der U schlusses auf der diirrte der Kölnei bisher nur an die fämlentlaisene jüdische Fugend auch selbständige schülerwan lerungen veranstalten difchen Wanderfreunde vor dem antisemitischen Geist zu schützen. Fn der ausgedehnten A u s i p r a ch e begrüßte Iznnächst :>iechtsanivalt ereilten bestehet den Westdeutschen BezirksvereuiS des Wandervogels tri V. utld des lt-Wandervogel Köln. Ter stiel ner verlas dann ein schreiben des Vorsitzenden des Verbandes Kölner Turnvereine, Prof. Moldenkauer, der sich als entschiedener Gegner beti antisemitischen Strömung im Wandet vogel bezeichnete und forderte, dts Turn- und iportonfllen Tendenzen frei zu haltet. Aeknlich sprach sich Vorsitzenden des Kölner Wester maldklubs, Dr. sonnunlerjtrich Herr Iir «bahn nochmals nachdrücklich die stieierentin. Tie jüdischen Wandervogelmitglieder müßten ihre r rtsgru bpen veranlassen, die Aushebung des Frankfurter Benächsten Verbandstagung zu betreiben. Fnsbesondere andervogel in llebereinstimiming mit allen Kölner Fugendvereii^igiingen für den schütz der wahpen Freiheit eintreten.

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