Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 6/7 (1.6.1914)
- Date
- 1914-06-01
- Page
- Seite 162 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- 162 — Her 2ürije für dessen Wohl ,’,mn 'Jlnsönict fallt, isl geschwunden. Zwar sind die typischen Merkm.tle der Großstadt und ihre (befahren dein platten Lande noch nicht ügentümlich, aber dafür sind eine Unmasse anderer Tegenerationsgeichcn an deren 2telle getreten. Run sind wir teine Philister und wollen der- Lebens wirkliche »nd wahre Freuden auch der Fugend nidit uiiffcu lassen. Aber wir wissen, das; in allen Zeiten der .Hochknlliir, die allemal getragen wurde von einer wirtschaftlichen Hochkonjunktur, in der (beschichte allmählich das 2ittichkeitsbewns'.tsei» der Z nt schwächer wurde und ins Wanken kam. Im nur einiges;n lagen: Tenken 2ie an Rom, an (Griechenland, an die Zeit der ReNnaifsance an die Zeit eines Ludwig XIV.! Allemal waren es die fütirendew-Männer der Zeit, allemal fanden sich Bolkspädagogen, die dem .',»» 'limenden 2trom des Verderbens Tämnie e> richteten, Täniine, »in!>eni über ihr Volt hereinbrechenden Unglück möglichst lange Widerstand gn leisten. Tas war imunjr die Aufgabe der grasten Boltsärste, d e doch oben von der Zinne ans das weite Feld des Lebens überblickten und warnend ihre Ttimnie erhoben, ibr Bestes taten, um des Zolles heiligste (Bäker zu retten. Wenn, so schon die e aasten Polkskoinplere der gesamten Menschheit aller Zeiten ibr Besk'-i da ran seifte», uni.zn retten, was ,;n retten >var. w habe» die Minoritäten der Menichheit eine dovpelte und drei lache Bllicht. ihre berecht gten und. guten Eigenschaften und Wesenseigentninlichkeiten;n biit.'n »nd ichiiben. Tie Minorität hat alw besonders wachsamen Am es über ihre ewigen Ustiter;>> wachen, in»st innen ein belonders wachsamer Hüter sei», Zn diesen Minorität ge- Unlengbar haben wir besondere Werte, bedie uns hoch hielten, die miiS Widerstandsj i r hören wir, die Fndenlieit sondere Eigentiimlichkeite fähiger als alle anderen es die aufsteigende und überleben allein Fsrael ans fragen, ivar dein ins' l^ochbedentiame Lölling? gebeininis können wir n gan,;en (Gemeinschaft dn nnierer (glaiibensgemein feinsten Poren reguliert nnierer Pater bis in di§ l und geistig beherrschten Religion wurde zur Wel ne allen Zeilen ihre inan andere-Werte an ihre Heranwachsenden (be'chhPith denen »ach;njageii leide: Rar zagenden Hergens l 'ge Beantwortung'Hins icfiai lands jiidifche Fugend i Bilder der Clefebichte. de den Märtnrertod starben den Märtnrertod narbei Fsl uns, -er Fugend, > gegangen, dast wir tiir i>, liebten, 2o lebrt es die (beschichte, so lehrt edergehende .Lnlinr aller Zeiten, die lande war. Warum denn; so wollen wir Wo liegt dieses weltgeschichtliche» Rätsels Wahrlich. den Schlüssel;i> diesem Welt finden in llrsachen, die daö Leben unserer chlnnngen und beherrschen, hie das Leben >k l»nd Abstnmmnngsgemeinfchast bis in die n j »nd dnrchdrangen, und -die das Leben eisten (bebeininiffe des Tgleins körperlich ieies aber war ihre Religion, Tie jüdische igion, das beistt zur Eivigkeitsreligio», .da es erhallende Mnirt beinähne. Heute ligt teile gelebt: inan blendgt die Teele des s, lebt ihr fremde und falsche (Götter vor, de. jüdische Fugend mir;n lgern gewillt ist. ich Euch die Frage vor, jene Frage, deren ru macht: Würde in unserer Zeit Tentsch einmal erstellen lassen jeise wundersamen ryir Tcheiterbanfen lahen und nnlere Bäter t dem „Tckiema Fi'sroel" gn> den Livpen? nstsckr Fndentni» 10 in Fleilch stind Blut über ifin'er Bekenntnis auch beute noch erhobenen