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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1914-05-01 · 5 (1.5.1914) · p. Seite 152

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
5 (1914)
Issue
5 (1.5.1914)
Date
1914-05-01
Page
Seite 152 (sequence 24)
Language
German
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ir>2 — schlug seiner Mitglied:r gelegt. Ties zeigt'sich insbesondere den Institutionen der Freitagabende, der Sonnabend- und -sonntag- R a ch m i t t a g z u s a ^n m e n k ü n s t e. —• Mit einigen dortigen Vereinen war der Montesiore auch in diesem Fahre in enger Interessengemeinschaft verbunden. — Anläßlich des 25. Negierungsjubiläums veranstaltete der Verein eine intime Feier. *— Fm Vordergründe des Interesses stand im Berichtsjahr die dritte Telcgiertentagung des Verbandes der jüdischen Jugcndvereine Teutschlands in Frankfurt. Tie Tagung bat die Verbandstreue des Vereins aus das neue befestig, und auch spater stand die Pereinsleitung mit der Verbandsleirung in ste iger Fühlung. Fm Vcrbandsvorsrande war der Verein wie bisher, durch Hern Felir Metier vertreten. Ftn Südwestdeutschen Bezirksverbandc führte 1er Verein den Vorsitz. Bei den lvicderholtcn Besprechungen in der „4 ereinigung zur Förderung der Jugendpflege" und zu den Beriütungen des s ädtischen Ausschusses ivurde der Verein hinzugezogen. Fm Ortsausschuß ist der'Verein durch zivei Vorjtandsinitglieder vertreten. Möge der Verein aurii im kommenden Fahr recht erfreuliche Nesultate erzielen. .XKI. Äreuznach. Tas Geschäftsjahr 1913 brachte für die Mitglieder des Vereins eine Fülle von Abwech lung und Untcrbaltung jeder Art. Tic Vortragsabende weise regelmäßig eine .Herr Moser, Crescld: mock. Landau: „Sinnen Bibel." — Herr Gvm Gegenivart." vcrr Auch wurden im Portz Einrichtung besteht dar anzubilden und die N^ tvaren stets scbr gut besucht, nach den Vorträgen entwickelte sich erfreulicherebbafte Tiskussion. Von VoNrägen seien u. a. erwähnt: Antisemitismus unter den Angestellten." — Herr stuck, täuschungen." — Herr Dr. Äullmann: „Htigiene in der nasiallcbrer Geib: „Urgeschichte unserer Heimat." — Herr Lcvv: ,F>lllgemeiüe geschichtliche Entwicklung der Zeit vor 1813 bis zur Arilnir Schlosi: „Kleinlebewesen im Wasiertropfen" ichtbjldcrvorrrag, scrsicr ein Lichtbildervorlrag über Ledersabrikation usw. bre sogenanntc Tiskussionsabendc ei »geführt, in denen über -Themata voll allgemeinem Interesse diskutiert wurde. Der Zweck dieser n, die Mitglieder in der freien Meinungsäußerung hcrl dejicherbeir zu stärken. Anfang Mai beteiligte sich der M. M. P. an dem L'sjährigen Amtsjubiläum unseres Rabbiners Herrn I>r. Tawrogi. Ter Pcrcii brachte dem Fubilar seine Glückwünsche dar und ernannte ibn durch Beschluß der Generalversaminlung zum Ehrenmitglied. Außerdem beteiligte sich der Fugendverein aus Einladung des Bürgermeisters an der Jahrhundert feer auf dem Rbeingrafenstein. Zur 150jährigen Jubiläumsfeier des Verein s EKcvre .sledische war.unser Verein ebenfalls erschienen und beteiligte sich an einer Ebrenstiftung. Zum Telegiertentag der jüdischen Fugendvercine Teutscklands entsandte unser Verein einen Vertreter, der später . über'die dort gepflogenen Verhandlungen Bericht erstattete. — Am 21. Mai siegelte der Verein i» sein i» der Roßstraße 29 gelegenes neues Vereinslokal über. Tas ne re Lokal zeichnet sich vor dem alten durch größere Raumverbältniffc aus. — In Lause des Jahres legre nach fast zweijähriger Tätigkeit der Vorsitzende unseres Vereins, Herr vr. Vogel, sein Amt nieder. Eine Neuwahl wurde von il m abgciebnt und an seine Stelle Herr Carl Schloß gewählt. In Anbetracht der großen Verdienste, die sich Herr vr. Vogel um unseren Fugcndvercin erwarb, wurde er auf Antrag einiger Mitglieder einstimmig, zum Ehrenpräsidenten gewählt. — Tie Vereinsbibliothek hat im vergangenen Jahre eine , bedeutenden Zuivachs durch Stiftungen seitens der Mitglieder erfahren. Tie Anzabl der Bücher beträgt, ungefähr 150 und die Bibliothek wird in le^ter Zeit von den Mitgliedern, nachdem die Leihgebühr herabgesetzt, bester benutzt. Ten freundlichen Spendern, die zur Vermehrung unserer Verdknsbibliot >ek bcigctragen haben, sei an dieser Stelle nochmals gedankt. — Unser 'ikrei i, der bisher den, Westdeutschen Verband in Cöln angcsckloffen war, bat sich aus Zweckmäßigkeitsgründen bei dem Südwestdcutschen aus Zweckmäßigkeitsgründen bei dem

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