Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 5 (1.5.1914)
- Date
- 1914-05-01
- Page
- Seite 133 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/4926451-6352291-6352380--0985-4927098- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
tonen letzten Darlegungen nicht substanzii;ren, will ich ein nach meiner Ansicht höchst charakteristisches Be teigen soll, wie man auf unserem Sonderx ebiete, bei der Pflege des Jüdische» gefehlt bat. Vor etwa andertha bandsleitimg immer und immer wieder dic bandsvereine aus die „Hebräischen Sprach mrse", deren Einführung man schließlich als ein nohilf officinni liiert» hatte die große und ehrliche Begc »Irene für das 'A'enliebräiiriie als Schrift gegeben. Nicht nur Skeptiker vertraten voi daß die Einführung der Kurse im „Hebräischen als Umgangssprache" fast iiPr bei unseren nationaljüdisch empf iidenden Mitgliedern auf freudige Ausnahme ,stoßen würde, die jedoch großenteils schon ihrer Begeisterung hierfür in Parteiorganisationen Nahrung gegeben hatten. während bei der großen Masse unserer Verbandssrennde das Bedürfnis hierfür fehle. Soweit meine Inf irmationen reichen, haben die Schwarzseher recht behalten, doch würde ich es gerne hören, wen» man etwa im Norden und Osten des Reiches günstigere Resultate.zu verzeichnen hat/ Mit einem Fiasko mußte bei diesem Versuche gerechnet werden; er ist darum für unseren Vi rband nicht weiter schimpflich. Im höchsten Grade zu beklagen nicht nur, nein auch zu verurteil — 133 — man's an jeglicher Planmäßigkeit bei der pflege deutscher Literatur vrodukte und deutscher Kunstgeschichte fehlen, von der meistens völlig vernachlässigten vaterländischen Geschichte ganz zu schweigen; wie be deutiame Forderungen der jugendpflegerischen Ausgaben fast allent halben außer acht gelassen werden, gedenke zutun. Und woher nun diese, wenigstens feit? Mich dünkt, die Erklärüng hierfür leugnenden Tatsache zu suchen sein, daß wir sicher waren. Jedem, der an uns herunchörgelte, suchten wir — meistens natürlich ohne den erwünschten Erfolg — den Anlaß zu seiner meistens wenig berechtigten Kritik zn nehmen, indem wir in unseren Programmen bald auf den, bald auf jener legten, der wohl mit ins Bereich unserer? Zurückdräugung anderer wichtiger Gebiet! nicht rechtfertigte; vor allem wurde auf diese Weise die große gerak? Linie, die durch die Ver bindung der durch unsere drei Aufgaben m irkierten drei Punkte klar vorgezeichnet sein müßte, in ein wirres Zick nicht dem Verdachte auszusehen, als könnte tz noch weiter unten darcheinbare Richtungslpsigdürfte in der nicht zu jbisber zu wenig —■ selbst- Punkt ein Hauptgewicht flichten gehörte, aber die ack verwandelt. Um mich ich diese allgemein gehalspiel h'erausgreisen, das b Jahren lenkte die Ver- Aufmerksamkeit der Ver- »ezeichnete. Veranlassung i ste r u ng na t i on a l j ü di scher und »onversgtionswrache vornherein dic; Meinung, len ist es aber, daß man nicht längst mit de in jüdischer Geschichte, für Zyklen in jüdi Philosophie, vor allem aber für Kurse in m gleichen Eifer für Kurse cher Ethik und Religions- Hebräisch als Sprache» der i