Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 4 (1.4.1914)
- Date
- 1914-04-01
- Page
- Seite 116 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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— iii> — jfierr Lev»- Wötnuaeu erstattet de» Maiien he rieht. jöcrr V! o tu c n t h a ) Irfdni’eflc hefennt sich vom ürthühnrcu Standpunkt iiui' als hcctciitertpr '.'(nhäitßctj der neutralen Jußeuhhemeiuiun. t r betont mit t'iarfiörucf, »aß die t'litutaefisroel-Beweg»ng keinerlei Konkurrenz neßen die neutrale '\ußcni>l)emeßmtß bedeute, (fr empf ehlt treu der ihm bekannten ßeßcqtcilißnt 2trj5nntna, die Besprechung reliniöier und politischer Parteifragen litt den Vereinen aitszuscliließen. Leine Bedenken ließen die Zusaniniensevung des ßeiitißett Ausschusses läßt tUerereut stach einer Vlufftäruiiß durch den Verbandsvorsit.senden fallen. i ('.•uni. im-il, '4> e i i e {• Wöttiußen lerfenttt von seinem zionistischst! Ltandpnnkt ans die ausgezeichnete Wirrung der frankfurter Tagung an, irr müsse zngeben. das; es vielleicht richtiger gewesen >väre,,die fentrülvereiii.- frage nicht in die fitgendbewegung hineinznwerfeii. Besonderes Lob spen-, det der Redn-n den „Mitteilungen" und erklärt die Art und Weise, wie dort die indischen StreitfraßC» erörtert würden, für vorbildlich, Tie Be iammliinßen müßten einen jugendlicheren Charakter tragen. Zahnarzt T a n i e 1 e w i e z - Cassel betont unter der Zuskim nnng der Versammlung, daß der derzeitige Äorort nicht genügend Bezirkeverbaud:- arbeit geleistet habe, Cs müsse tu dieser Beziehung ein gründlicher Wandel geschaffen werden. Cr weist unter stein Beifall-der Bersaininknn freiwillig übernommenen Bezirksverbaudsarbeiten des Ca fiel er B Cr betont die '.'Notwendigkeit des iZusaminenhaiiges mit der Jugendpflege, auch tvünscht Üiedner die Förderung der Cinzelknrst Lehrer Torwiv-Cassel für seine nnen g auf di-' reinehin. offiziellen Beson her-:- hailft er Herrn fnterefte der Jugendbewegung. fränlein Al o s e s - Cassel sagt, chie Alädchengrnppen müßten rmühliehe ’lrheit int genau to der Mingruppeit CrfaHrun- Mädchenarheiten wie die Männergrnppen. M. ->. dürfe in ihnen nicht lediglich iozial arbeiten, sondern müsse vor allen Tinge» das jüdische Interesse glieder beleben. 2ie empfiehlt für soziale Betätigung der Mädch Beschäftigung mit rlnswandertiitgsaggelegendetten. Tie Casseler gen hätten die Nichtigkeit des ,■-{ tu a 11 il i te n ich h üies einer heiiAt&eren gruppe innerhalb des gemischten Vereins dargetan. Ihr. W o 1 f h e i in - Crftirt.- Während er bisher der Berbandjsidee und speziell der Leitung des fngendverbandes immer etwas skeptisch gegenüber gestände» habe, bekenne er heute unumwunden. daß ihm die?lrt nnh Weite, wie jept der fngendverband geleitet jwerde, überaus sviitpchltiich sei. Cr sei trotz feines zionistischen Ltaiidpunktes begeisterter Anhänger des Neiitralitäisgedankens. Ter gampf -gegen Antisemitismus gehöre nicht in unsere Bereine hinein. , Lebhafter Widerspruch. - .Redner tritt für die Bildung gesonderter Mädchengruppen ein und tierspricht sich davon einen Ausgleich der sozialen Gege-iisäbe. Tie filgendbeweguiig habe bereits soviel geleistet, daß sie Unterstützung von den jüdischen: (Gemeinheit als gutes Recht erfordern könne. Cr empfiehlt den Bereinen. threu Bedarf au Rednern tnöglichst ans den eigenen Reihen zu decken. j N tt ß b a n tu - Backta berichtet eingehend über die Arbeitsmethode des Bereius für Vacha und Umgegend, der als ivpischer .üleingemeinden-Berein gelten konnte, > Zweckverband. > Cr empfehle den kleinen Vereinen, nicht immer nach auswärtigen Rednern zu jammern und alles Heil von diesen zu erwarten. Alan müsse durch gemeinschaftliche Zeitungslektüre, durch Besprechung der neuerschienenen Nummer der „Mitteilungen", durch kleine TiSküssionSabeude das Interesse der Mitglieder wach halten. Die fremden Redner verständen meistens gar nicht, sich dem Niveau der Versammlungen der kleinen Gemeinden anzupassen. Den „Mitteilungen" müsse er lediglich den Vorwurf machen, daß manche Artikel auf einem allzu hohen und für die