Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 4 (1.4.1914)
- Date
- 1914-04-01
- Page
- Seite 117 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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mehr Hiiteritii;ung Tclcflicvtcnirtiirurt Ur. A pfel erklärt, das; Arnold Ziveig ja i»ir reii^referierend wiedergegeben habe, was Bubcr geschrieben habe. Es sei natürlich selbstverständ lich, daß die Vcrbandsleitung dw von dein Vor-fhner gekennzeichnete An schauung nicht teile. Er bedauere, daß sich Pc-bfildsinitglieder in ik rem religiösen Gefühl verlegt gefühlt hatten. Er werpe den Protest des Eafie ler Vereins der Redaktionskommission eindriiiglich zur .üenntnic-ne hni bringen. Dr. Engelbert- Eassel appelliert speziell am die' jüdischen Lehre! in Kurhesscn und bittet uin ihre UutcrstüHung.! i Lehrer K a g - WitzeiiHausen: Er müsse offen bekennen, daß sei» Jugend vcrcin keine jugendlichen Rütglieder umfasse, wei solche in seiner Gemeinde nicht vorksanden seien. Lein Verein habe sich ab >r dennoch dem Jugcnl verband angeschlossen und sei aus einer andern Orfgnisatiou ausgetreten, weil in der Jugendbewegung solch frisches Leben bensche. Redner hebt die.Bedeutung der Turnspiele' Hervor und ivarnt Hier bor konfessioneller Absondcrung. Er.verlangt mehr ilulerstügung vom BPirksverband, auch lvill er mehr Redner für billiges Geld haben. Spange n t h a l - Tpangcnberg ivill . gleichfalls vom Bezirksverband haben. Lehrer R o s e n st e i n - Rotenburg begrüßt! die namens des gastgebende» Verc-inS Bebra-Rotenbuhg. Stern- Nordhausen bespricht die glänzende Entivickelung der Juäendvereinsbewegung in Nordhausen. Sie hätten fisl sämtliche Vorträge aus eigener Kraft gehalten. Besonderes Interesse hätten ihre DiSkufsionsa>ende und die Presseschau bei den Mitgliedern gefundene Tie Festabende lvi rdeu stets sehr sorgsam vorbereitet, vor alle» Dinge!» vermeide man, i i die übliche Vercinsschablone. zu fallen. Tie Grün! ging einer Rechtsschut koni-' Mission habe sich als sehr erfolgreich erwiesen. : R.-A. Lcvy - Eschwege begrüßt die Forderung des Verbandsvorsip. nden nach einer Entpolitisierung als erlösendes Wort. Lehrer Wertheim - Hann. Münden dätkt namens der um i iasscl liegende« kleinen Gemeinden dem Easseler V-rein für seine vorbildliche Arbeit, hebt aber auch die Tätigkeit des Göttinget Vereins lobend hcrt or. M a ch o l l - Marburg verlangt von dem neujen Vorort mehr Be strksverbandsarbeit. ' Oppenheim-Erfurt spricht über das Verhältnis der Zionisten zum Verbände und dankt dem Verbandsvorsitzcnden stir den versöhnlichen ^Geist. seiner Rede. Auf jüdischem Gebiet seien doch strebsam in der Jugendbewegung nur die streng Religiösen und die Zionisten. (St frmischer Widerspruchs - Ererklärt die Bereitwilligkeit der Zionisten, loyal ini Verbände mitzuarbech — 117 — Jugend nicht verständliche» Ripeau ständen. Der mitismus. sei gerade für die Mitglieder der klein«n^ Vereine von ungeheurer Bedeutung. Gerade diese müßten so erzogen werdi über die Unwahrhaftigkeit der intensiven antisem ti klären könnten. Referendar l >r. L p p e il h e i m - Eassel erheh ler Vereins scharfen Protest gegen das in der >« teilungcn" erschienene Referat des Herrn Arnold $ den. Derartige Referate brächten »ur Verwirrung scheu Jugend. Er fragt die Perbandsleitung an, »h Punkt stehe, daß das Ehristeukum eine Erneuerung Redner verlaiigt, daß in der Verbandsarbeil ib Unterschiede zwischen Judentum und Ehristcntjuiin werden. Kampf gegen den Antife n, daß sic die Landlejute 'chen Kleinagitatiou auft namens des Eafjenuarnummer der ,.Ä leig über jüdische Lejeni» die Reihen der } sie auch auf dem Sch des Judentums dar» crhaupt die prinzipieillen mehr bervorgehöbelt '«itldlndlk.