Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 4 (1.4.1914)
- Date
- 1914-04-01
- Page
- Seite 110 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 71% known words query
- IRI
…/4926451-6352291-6352379--0961-4927075- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 110 Verbands-Nachrichten Smuuliü U'iocl) idi Z r ii 11 f f » r t o. J». C .vh-it» Mi'oditC'amunlt I >> Reifeeinbrücke aus vstdeutfchiand.! Berlin, de» 20. März 1014. 3eini’crclfjrtct «orr Brünii' Tunk Zbrer 3»i'»!v, die 3io jüngst dem Perbande zu diesem Zweck gcinackit »ade», ivur icki in de» lebte» Wodteii wiederbolt in de» östlidien Provinzen unseres Paterlandes »nd bi» erst beute mit vielen neuen Eindrücken ziirlickgekonimen. Als Ausdruck unseres ber.zlidisten Tankes niöcbte!icii Zlinen einen ansnilirlidie», ganz »ersönlicfk'ii Beridit über diesj- Oieiie lieben. in einem! unserer allerjüngsten Pereine, in . gemeinsam mit »nserem Porstandsniitglied kiinon «Berlin-, der sich »ns für einen Porling in seiner Paterstadt besonders trendig iuv Perfügnng gestellt batte. Es war keine sebr aroste Perianinilinig. denn die (Gemeinde ist klein und liniere Zdeen sind dort noch neu. Aber es war eine sebr srnditbare Persamnilnng, die dentkidi die Hossnnngen znm Ausdruck brackite, die alle Mreife anl den ^ingendverein und andi aut die neu installierte ^'oiu* leben! Tan» gings werrer iiacki > H o b e'n i a l z a . wo sickl auckl linier Porstandsmiiglied. Herr ljieditsanwall Wilk ans Tborn, an der Periainnilniig beteiligte. Tieie war ganz ansaezeidinet beiudir. wie denn überbaupt der! Perein in Hobenialza einen besonders fitirfion Eindruck niadlt. i beider mnstte tdi früh fort. Aber idi errubr am näcbsten Tage von «einer längeren Tisknssion und von dein Beststlnst. die Perbandszeiliina obligatoriidl einznsübren. Ein Blick in dieHvördererlisle der Aprilniiniiner der „Mitteilungen" .zeigt Zbnen. dastVincki ioilst an diesem Albend nodi srenndlidist des Perbandes gedadit wurde. - Zcb inbr ain gleichen Abend nadi T b o r n und fand liier, vs war der regelinästige Pereinsabend, die jungen Mitglieder des Pereins «nur männlichen l^eidiledits» nod> bei sröblidiem Tviel in den gemütlichen Räunnsn der Loge versammelt. Aus diese Weise bot iid' die mir. iioduvilllojiiniene (>zelegenbeit .zu einer .zwanglosen Unterbaltnng mit den Pereinsniitgliedern. Einen sdiönen Er> folg bat der Tborner Perein in! diesem Winter dadnrdi erzielt, das; er die jüdischen 3oldaten der Garnison 3o»ntag nadimittags in regelmästiger Wiederkebr zu genijitlid-em Beisammensein geladen bat.. Znm näch/ten Trt meiner iLstrksamkeit batte idi (stranden; anser'elien. Der Perein ist nock, zung und berickitete .znm ersten Male vor gröstereni Publikum von seiner Arbeit. Es war wobl fast die gaii^? (stemeinde anwesend.- Ter! Porsibende der Gemeinde sprach in überaus, berzlicber Weist- und sagte jede Zördernng zu. Ein paar kritisckie Aeuszerungen wurden lgut «man bebanvtete z. B.. es wäre .zu viel getanzt worden, was aber sofort energisch widerlegt wurdest aber mit dem Erfolg, das; die »ritiker selbst sich dem Verein anscbloisen. Eigentlidi wollte id' mit 1 -11 Ubr weitertabren, denn weint alles