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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1914-04-01 · 4 (1.4.1914) · p. Seite 101

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
5 (1914)
Issue
4 (1.4.1914)
Date
1914-04-01
Page
Seite 101 (sequence 5)
Language
German
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Nr rijd)e Entw des Lamarcki mechanistisch Ebenso nistischen Menschen ach Behauptung Philosophie auch endgiilti der Psycholqg alten Trug ander von ander dieser ein Miteinc duschen Pro weises dafür klären lasser schieden und dogmatisch gen Wissens Leben nicht Prozesse, hat nod; sein T» Faßlidikeit icklung) und auf das Werk von Adolf Wagner, Geschichte 101 — smus, in dein das ganze Beweismaterial gegen jeine : Evolutionsäuffassung zusammengetragen ist. > kurz faitn ick mich gegenüber der Behauptung dex brechaturaufwssung verhalten, daß auch das Bewusstsein des s chemisch-physikalischen Prozessen zu erklären sei. iTiese die man als Materialismus bezeichnet, ist von der nie ernjst genommen worden. Seit Jahrzehnten sst sie ig von der überwältigenden Mehrzahl der Naturforscher, en und Physiologen anfgegebcn worden. Man Hit den schlutz des Materialismus erkannt, der da das .l’f itcinphysiologischen und psychisd;en Prozessen zu einem Astsern- Prozesse inadst. In der wirklidien Erfahrni^g ist mss nur Inder oder 'Nebeneinander von physiologische» und psy-;essen gegeben, aber wir baden nidn die Spur eiiuis Be- , das; fidi die psydüsdien Prozesse ans den physiologischen-er- . Beide Tatsächlichkeiten sind in ihrem Wesen totcfl.ver nicht auseinander ableitbar, Id; sehe diese Behauptungen hherher, soeil ich einfad; auf den Stand unseres gegeniwärti Hinweisen kann. Ter Materialismus, für den das seelische weiter ist als eine andere Form physiologischer Eehiruin der Wissensdiaft nidits mehr;n sndien: ier fristst nur sein in jenen denkträgen Kreisen, die in her bequemen Ises Banalen das Wesen der Wahrheit sehen. David. \ ' Von Max Levy. Tavid ist zu allen Zeiten ein' Lieblingsthcma der bildenden Künsrlcr gewesen. Bom arten Jüngling bis zum greisen König ist >er unchhlige Male darg« stellt worden von Künstlern aller. Ländhr und Zeiten. Fast alle;edeütenden Meister haben ein Tavid-Werk. ge-;d;affen: Nenbrandt und Jozef Israels geben in gewaltigen Gemälden den Jüngling, da cr vor dem düsteren König Laut diepHarfe 'spielt; Rubens ma te den greisen gottbcgeisterten Sänger; Raffael, HTizian und viele andere sdchldern den Kampf mit dem Riesen Goliath. Tie weitaus größte Zah l aber bilden Plastiken, wiederum den jungqn Hel den darstellend, worunter die weltberühmten Werke eines Michelangelo, Tonatello, Bernini und Pollajuolo zu nennen wären. Was besonders' die Plastiker bei dicfer Tarstellnng reizte, war die Reckengcstglt des idiönen Jünglings, der, kaum den Kindcsjahren entwachsen, in itzutiger Begeisterung eine Tat vollbringt, die wieseine Unmöglichkeit ersdieint, eine Tat, die seinem gesamten Volke.zur skettung wird. Bejubhlt und bestaunt kehrt der Zieger mit seiner Beute, dem abgcsdilagenen Haupte des Riesen, zu den Seinen zurück. i Eine neuere Fassung dieses Themas führen wir hier im Pilhe vor. Mar Levi, der früh vollendete Berliner Bildhauer, einer unserer besten Künstler, hat in seinem Tavid. einer Malrmorstatue, im Besche der Galerie Rudolf Masse, den Jubel des Siegeris dargestellt, den Stjolz des

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