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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1914-04-01 · 4 (1.4.1914) · p. Seite 102

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
5 (1914)
Issue
4 (1.4.1914)
Date
1914-04-01
Page
Seite 102 (sequence 6)
Language
German
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CUiiiflluifl-:', öer sich bewnszl ist, Dafj er! durch diese Tat zu in Manne und Helden geivorden ist. 3o doch e» mif. gehl, hebt er das abgeschlagene Hnnpt des (Goliath. Zebet, ihr Männer, was ich vollbracht, sehet, er ist unschädlich gemacht, der Hagestolze Wüterich.: Mein Arin hat ihn besiegt, mein Mnt hat ihn ii'berivnndcn^ jubelt mit miri denn (»sott fyit seine Feinde geschlägeit. i Zo wie diesem, soll es einem jeden ergehen, der es wagt, den Namen! des Herrn jzn höhnen. Erkennet die (Grosze des Herrn und singet ein Lied ihm znm Preise. Miir.iiti Iv a r z. Unsei- Ziddus. Po» »reisrabbiner I»,. B ee r in a » 11 - znsterbitrg. Teil vielen hmidcrk fahren ift de», 'uiSt'ii nevei, per Bibel tein anderes uebräisches Buck so verlranl wie der .-mldiir. Einst Kalle Israel znr;-jeit des Bestandes des 2. Tempels sein Gesangbuch in dem Psalter geschassen, und dies Kal die Herzen der gesamten gottsnchenden MenschKeit erokert und ist eines der kerrlichsten »leinodien in der »rone der Wellliieralur geivo.rdc». Pom Werden und Wesen des siiinagogalen Gebetbuches gikt stsinar El Vogen in .seinem soeben in Leipzig bei ,Tock ersckicnenen Meisterwerk „Der jüdische l^onesdienst in seiner geschichtlichen Enlividluug" ein Irenes, sesselndes Pild und Kat so dem Grundriß einer Gesanitivissenschast vom gndenNim einen überaus wertvollen .Bestandteil Kinzngesügt. gin knappen dkakmen seines .Zeitungsberichtes läßt sich nur schwer eine Porstellnng von dem reichisn einkalt dieser großzügigen, nnispannenden religiöns- und literatnrgeschichtlichen r'lrbeil geben. Wir begnügen uns in unserem kurzen Ileberblick, das KeraUszusrelle». >vgs eines allgemeinen entere eiies sicher sein dürste. j Das titebet, der „Herzensdienst", wie ihn der Talmud nennt, Kal seine älteste sprachliche Prägung in der Enlogie oder Heracha iTegensspruchi mit der Huldignng Gottes als dem Weltcntonig isrlicia n in.ilchiiti erkalten. Diese Tegensspriichc wollet das tägliche Leben des Hilden, seine Genüsse.und Perinste, seine Leiden »io serende», begleite». Tie bilden auch die eiustlänge in jedem der ld <Nucke der täglichen I'epliilla, des eigentlichen <üeuieindegebetes. der Mdiimuw o>eo. Dieses verkerrlicht zu lächst Gott als den Hort der r'lknen i.Vl»a>i>, den Born der Macht itlolniruilil und den Tnell der Heiligung iKodn.-wIialii und sagt dann die Einzelbitteili um Erkenntnis il'eul >. Buße iTcschiibiil i, PerzeiKnng a-z^-ii, I,., 'Erlösung ilenlahi, Heilung iliekiiulis, ' Persorgung il'aiaa-iSillii, Taiiimlung der ^Zerstreuten Israels >I< I>l>ii<- »nlnj«ills, WiederKersrelliing des jüdischen Polkslebcus unter gerechter Obrigkeit 1111 i^< ll |);l t ij. , Gnade für die Gereckten und aus der Heis>enwe1t BekeKrten i/.addikiiii), geriiialems Erkokung zur Gottesstadt im uiessianischen Heilsreich joi».-> Iialaii», xvinaeli i, Erkörung der Gebete >8»'In»»ea topliillali),i an und klingt in LeKnsticht nach einstiger Gotteskerrlichkeit >abod»I>, in Dank lliodaai> und ieriedensgrnß Io,-Iial,»u> aus. die Bitte gegen Israels Feinde,

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