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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1914-03-01 · 3 (1.3.1914) · p. Seite 81

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
5 (1914)
Issue
3 (1.3.1914)
Date
1914-03-01
Page
Seite 81 (sequence 17)
Language
German
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I 81 — Unsere öruppjen für jugendliche. I I | Essen, 2. Februar lflli.l. Zehr geehrter Herr!') v»m Aufträge des Vorstandes unseres Tugendvereins und als Leiter der Jugendabteilungen erlaube ich mir die Beantwortung Jhres w. Schreibens. Wir haben eine Jünglings- und Mädchengruppe, deren Mitglieder im Alter von 14—20 Jahren stehen. Erslere hat ihre Versammlungen regelmäßig Donnerstag abend von 8%—10% Uhr. letztere Sonntag nachmittags von 5—7 Uhr. Jede Gruppe wählt durch Stimmzettel oder Zuruf einen eigenen Vorstand (S c fb st- Verwaltung), bestehend aus 1. und 2. Vorsitzenden, 1. und 2. Schrisrsiihrer und einem Kassierer. Jedes Mitglied zahlt monätlich 10 Psg. Beitrag. Durch diesen können selbstredend die laufenden Ausgaben nicht gedeckt Werdens Unseren Zwecken ist es sehr förderlich, daß unsere Synagogen-Gemeinde uns für die rergelmäßigen^ Zusammenkünfte gütigst ein Sitzungszimmer mit Heizung und Lichf zur Verfügung gestellt hat. Die übrigen Kosten die durch Anschaffung von Büchern, durch Drucksachen, Porti, festliche Veranstaltungen! ».Ausflüge usw. entstehen, werden von den verschiedenen Vereinest der ■ Synagogen-Gemeinde. hauptsächlich von unserem Hauptjugendverein und Privatleuten getragen.;;' _ Fn liebenswürdiger Weise haben geeignete Damen und Herren, der Gemeinde ihre Kraft in den Dienst unserer Jugendbewegung gestellt, indem sie bei den Zusammenkünften den jugendlickien Vorstand ratend und leitend zur Seite standen und durch Vorträge usw.i anregend aus die Jugendlichen ^»wirkten.! Wie wird n st n in unseren Gruppen gearbeitet? Vor allem gilt es. die Jugend zur S e l b st t ä t i g k e i t anzuleiten, sic zu befähigen, ihre Kraft im Dienste be<J Schönen, Guten! und Nützlichen zu verwenden. Da . wird gemeinsam mit verteilten Rollen gelesen: „Wilhelm Dell" usw! (die jungen! Mädchen können ungezwungen ihre Handarbeit mitbringen). Kleine Referate werden gehalten von den . Jugendlichen selbst und von den Helfern und Helferinnen. Diese Vortrüge dürfest nicht mehr als % Stunde in Anspruch nehmen. Kurse werden eingerichtet (Sama^iterkurse, kaufmännische Buchführung), »Gedichte von goldenen Ueberfluß von I. Löwenberg) werden von den jungen Leuten mit Freuden > auswendig gelernt und vorgetragen. Man sollte nie vergessen zu -fragen: „We^. von Ihnen will uns etwas vortraäen?" Geschmacklosigkeiten 'muß man rücksichtslos verurteilen und immer wieder auf die Perlen in unserer "1 Herr Lehrer Samuel konnte , ... .. . Jugendliche nicht wehr Herr dieser gemeinschaftlichen ilinl der täglichen An .......... „ib bittet deshalb atz Antwort zu bfgnügcn. tenographie, neueren Dichtern (Vom ragen über die Abteilung für c Fragesteller herzlich, sich mit 4

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