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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-11-01 · 11 (1.11.1913) · p. Seite 352

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
11 (1.11.1913)
Date
1913-11-01
Page
Seite 352 (sequence 10)
Language
German
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35-2 — Verhältnis zur jüdischen Angendbewegung eine uns überaus nützliche Scheidung eingerreten ist, insoscrn als doch ein erheblicher Flügel der deutschen Zionisten nunmehr in energischer Weise ossen die Treue zur jüdischen Jugendbewegung bekundet und den Sodrufcn: Heraus aus dem fugend verbünde! keine Folge leisten will. Nachdem ich so lobend ül>cr den Sieg des N utralitätsgcdankenS sprechen durste, kanü ich nicht anders, als meiner, ernst :n Besürchtung Ausdruck zu geben, daß maiiche Kreise unserer Jugendbewegung leider unter dem Einslus; der Frankfurter Tagung, ohne es allerdings bisher offen zu sagen, versuchen, unsere Bewegung in eine Bahji zu lenken, die ihr nicht eigen sein ' bars. Ich musste leider die Ersahrung machen, daß wir noch über Mitarbeiter verfügen, die i nti c rl i di nicht io neutral sind, wie wir cs wünschen müssen. Twist Vorsicht am Platze! Zurtr Schlüsse möchte ich noch der Sorge- Ausdruck geben, daß man unserer Bcwegüng wi: auch den anderen jüdischen Verbänden wertvolle Mitarbeiter entzieht, inbi m man von gewisser Seite immer wiederholt: »Wozu verbraucht Ahr Euri Kräste nur in einer rein jüdischen Bewegung? Tic Jugendbewegung und die intensive Beschäftigung mit Eibische» Problemen ist ja lebten E tdcs nur ein Hemmschuh für Euch!" Tcchigegenüber müssen wir unseren Fl hrern und Mitarbeitern klar machen, da^ wer ernstbait innerhalb einer jüdischen Bewegung arbeitet, damit Gemeinschastsarbcit im höchsten Sinne d<s Wortes leistet. Wer dem deutschen Vaterlandes Tausende disziplinierte 'hin. hinkommcn mit dem Bewutztseii».^der Zugehörigkeit, die in liebender >st unge Leute zusübrt, die zu Sorge ihre Mitbürger in den gemeinsame» Bes i der leistet eine eminente vaterländische Arbeit Es in schon spät geworden und ich aus dem Herzen habe, Schluß machen, teure Bande mit dieser Stadt. WenigcS mcmc Tenkiveisc.und mein praktisches Handeln ivordcn, wie der Einfluß, den die Tätigkeit im Äabricl Ricßer-Pe.rein seinerzeit aus mich ausgeübt har. Ach danke Ahnen allen ans ticsstcm Herzen für die vorbildliche Treue und hingebcndc Arbeit, die Sic in unserem Riehcr-Vcrein geleistet haben und die ihren Glanz aus rnserc ganze Bewegung wirst, lachen Sie nun unter Akren bewährten Führern hinein in die Winterarbeit > rebungen unterstützen wollen, i Lebhafter Beifall.i will, obschon ich noch mancheS Nich verbinden heilige und aber so bestimmend für in der Augcndbewegung gemit dem Stolz, der Ahnen ivohl anstcbt und iind, gleichzeitig aber auch mit der Bescheidenh der aus die Beifall.i;u dem Sie vollauf berechtigt :it, die fühlt, daß Respekt nur ancr geivinm, der immer strebend sich bemüht! iStürmischcr i

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