Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 11 (1.11.1913)
- Date
- 1913-11-01
- Page
- Seite 350 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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— 350 — fampr eine unserer wichtigsten und heiligsten Kampf nicht mit Phrasen geführt werden darf, s losen, geistigen Rüstzeug. Auch wollen wir unser« der Würde dafür bcibringen, dah, wenn cs auch geworden sein mag. überall mitzumachen, wo wen darf, es für einen jeden anständigen Juden wissen' C rganisationen und zumal Jugendorgan das greuliche und schandbare Gespenst des Mitte verbannt haben. Was z. B. im Wandervogel das ist wohl das Tollste an Antisemitismus was leistet wurde. Ich glaube, das; die letzte Nummer Zeitung, mit ihrem fast nur radau-antisemitischen der Gesinnung wohl nur verglichen werden kann etwa 11 Tagen das führende konservative Blatt, lcitung zu dem Kiewcr Ritualmordprozcß gebracht Ausgaben ist, daß aber dieser onlsern nur mit einem lückcnn Mitgliedern das Gefühl b^i manchen Juden modern einen Aufruf untcrzcichuiimöglich sein müßte, in gcis rtionen mitzuarbeiten, die mitismus nicht aus ihrer E. V. letzthin geschehen ist, bisher in Teutsäiland gcdcr Wandcrvogelführer- Jnhalt an Unanständigkeit mit dem Artikel, den vor »ic Kreuzzeitung, alsEinhät. man Antis Nun zur Nrutralitätsfragc? Hier darf ich zichung mik dem Neutralitätsgedanken einen und uns nicht zu schämen brauchen, daß wir dies die Treue hielten. „Neutral" sein, heißt: ll n l c der eigenen Uebcrzeugung das W c r gang des Andersdenkenden zu e r m ^u-cken. Wir hätten wohl über den Neutral sprechen nlüsscn, wenn wir von vornhcrc t i n ei mehr qls Perrine für Jugendliche und k l u bs für Akademiker angelegt hä jDfmi darüber kann fein Zweifel herrschen daß neutral gearbeitet werden darf. Es ist sozialistischer Leite immer mehr die Forderung Jugendorganisation ans pädagogischen Gründen Ihnen auch weiter bekannt, daß im vorigen Jahr« Sammlung im Preußischen Herrenhaus die Konfessionen darin übereingeslimmt haben, daß ^,'eutralität verlange. Ist es nicht selbstvcrständ Junger Mensch erst etwas Positives lerne» muß? lich, daß man ihm zunächst in Ruhe lehrt, die ihm auscinandcrsctzt, was der aus der einen unl eigentlich will, daß er lernt, erst den änderen a und als großer Prophet im Kaffeehause auflritt? gleichgültig sein. Wir haben niemand an cine^ dem es richtig erschien, sich in einem liberalen, Judentum zu erschöpfen. Aber wir wollen uns lichkeit gegen diejenigen jungen Herren wenden, ferien dazu benutzen, um unseren jungen sammlungen die richtigen Anschauungen von Judentum beizubringen. Wir wollen diese jungein Mit; Iici sägen, daß wir in jeder Bcvollcn Sieg errungen haben lm Gedanken io konsenuent w ü r d i g e r Belo llu n g volle i «i Geda n f c nleln u n d w ü r d i g c n tätsgedanken nickt so viel u n s e r e I u g e n d v c rnicht als Diskutierc n. (Lebhafter Beifall.> in Erziehungsinstitutioncn Ihnen bekannt, daß selbst von erhoben wird, die sozialistische «eutraler zw halten. Es ist in jener interessanten Pcretcr aller Parteien und wahrhafte Jugenderziehung ich, daß ein 15—I7jährigcr Ist es nicht selbstverständme zu verstehen, daß man der auf der anderen'Seite nßuhören, ehe er sich hinstellt Neutral sein heißt niemals Stellungnahme gehindert, orthodoxen oder zionistische» einmal mit aller Teutdie langen Univevsitätsdern in den Generalverallein seligmachendcn Leute von uns abschütteln. Be:tn Pro,le loch die ihrem