Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 11 (1.11.1913)
- Date
- 1913-11-01
- Page
- Seite 348 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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'.US — vird die (rrriduung cinefc„2urtt= Gelegenheit einige 2Bo: le »der der jüdischen fugend befassen toll, schließlich Ausschusses" vorgeschlagcn-, ich will bei dieser die körperliche Ausbildung unserer Mitglieder s »rechen. Wir sind uns natürlich alle darin einig, daß unsereArbcit eine Lücke enthält, wenn wir nur dih geistige Arbeit berücksichtigen, wenn ivir nicht mit d in gleichen Nachdruck »«rische und sportliche Leite der singe»dauslnldnng betonen, diesen Grundsav herrschte Nets Eiustimmigkeii; heiße Kopie hat es die turlieber X'HlUll’IUI.' l|Vil.|U|lV IUI» , lUlQV .’VWfl v MV*V vs> illltr JJC* gebe» bei der' Frage über die Art und die Mcchode unseres Porgehegs. Auf der einen Leite >vars uns die ..jüdische. Duruerschast" eine die Lache schädigende Konkurrenz vor, als ivir eigene Turn-, Lport- und Wandjerriegcu bilderen. Die Antwort an die „jüdische Duri erschüft" ist tür uns gegeben Die „jüdische Duruerschart" lwr in 8 l ihrer Statuten ein uational-tüdischcs Programm. Wir können unsere Mirgliedcr clso nicht ofsiziell dorthin dirigi'r'n. Natürlich ist cs denen, die sich an dem nationalen Programm nickn üoßen. nicht verwehrt, in der „jüdischen Durn »rschait" mitzulurnen und dorr Befriedigung idrer kurncrischen Wünsche -u suchen. Leider ist eine Verjiändignng über gemeinschaftliche Vorturner und eine Arbeirsgemeinschan der Leitung der DurnersÄast niau crwuuüm erianeneii'. da »auo ivvhl wieder einmal die Partei über der Lache! Viel schwieriger aber ist es für uns. denen zu anlivorten. die begeisterte Anhänger der großen „Deutschen Diirnerichasl" sind, und die sagen: „Es gibt nicht Entsetzlicheres. als ivenn selb» ans dxm Gebiete der mrnerischen und d:r körperlichen Ausbildung eine Absonderung siattsindel! Koiuurt in die Der i man Euch gerne aus. dort seid Ihr fast arbeiter!" Man iveist insbesondere daraushili schen Durnerichast" mit Energie antisemitische Neignuge» einzelner Crtigruppen zu bekämpfen sucht. Es ist natürlick freuen würden, wenn unsere Mitglieder gern tschc Turncrschasi. dort nimmr rllerorts gern gesebcjie Mit >r, daß die Leitung Le; Deurselbstverständlich, daß ivir uns und mit Erfolg in der Deutschen Diirnerrckaft mitturnten. Wir haben aber i ic Ersabrung gemacht. daß die meinen unserer jungen Mitglieder, die »och in erster Linie in svrage kommen, nicht gerne in die Deutsche Duri» rschast gehen ivegen einer be rechtigten oder unberechtigten Furcht, durch 1 ngewandrheit unangenehm auszurallen. Wir dürfen die svrage lediglich a s Praktiker betrachten, die gemerkt haben, daß die meisten unserer Mitglieder nur turneii. ivenn wir eigene »»liegen und Lektionen einrickten. Lobend kann ich in meiner Kritik hervor.»eben, daß man eine ganze An zahl unserer positiven Programmpunkte faß in allen Vereinen gju erfaß: bat. Man hat zum Beispiel die Verbreitung der Kenntnisse über dip jüdische Neligion und Geschichte, insbesondere auch di: Kenntnis der jüdischejn Gegen warlsgcschickte und Literatur, der richtuuggel :n geschickter und pädagogischer Weise gesür »ert. Man hak sich von einem langweiligen Vortragssystei» serngehalieir u und .Kurse das sintcrcsfe der Mitglieder rast überall verstanden, den Zauber der ssritag- und Lcdcrabcnde aus die jungen Mitglieder wirken zu lassen. Man Bezirksverbände die Wichtigkeit der Bearbeitung der Äugend in den kleinen enden jüdischen Persönlichkeiten td durch geschickte Diskussionen wachgcrusen. Man hat es hat in den meisten unserer