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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-10-01 · 10 (1.10.1913) · p. Seite 328

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
10 (1.10.1913)
Date
1913-10-01
Page
Seite 328 (sequence 18)
Language
German
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— 328 Volksschule.aufjUftcbi'u, ober jrrauksurt a. M. ober Königsberg zu nötige», statt ber Religionsschnlen jüdische öffentliche V'lksschulen einzuführeu- Zudem'bedeutet, >vie immer ein solches Votum <ra: bem Wemeinbctairc ansfällt, )ic Beschlußfassung über bie jübische 3dutlpo(it f eine ziveifellofe Wefähr - - , nng b es Besta» bes bes T. st. W. B. Es sipen im Ausschüsse des S. st. W. B. sowobl (Vieimbe ioie Weimer ber jübische» Volksschule, und wie innrer bie Entscheibung ausfallen inöchle, bie Allssübrung bes Beschlusses vürbe gegen bie Überzeugung bieser ober jener Richtung im Ausschüsse zeben, .und bader zur Temisslon ber unterlegenen Ausschus;initglieber führen müssen. Es kann liier nicht ber vTrf sein, biefe Wesäbrbnng im einzelne!' nal.er barznlegen. Wenng, es leuchtet ein, b>lf; ioeber eine Vergewaltigung noch eine Weivisseusbebruckung einlreiei bars, iioch ein irgenbloie gearteter Eingriff in das selbstbesttiiimnügsreihl der Wemeinbe. Aber in beir Weiiieiiibeii f e 1 b it »ins; es beit ,'vreulibeii nie be» Wegnern ber jüdischen Volksschule gestaltet unb möglich sein, für ihr schnlibeal zu ivirken und zu agitieret!. Ties ist auch zu erwarte», nachdem der Vorstand des LebrerVerbandes in seiner sipnng vom 7. sepiem!>er b. tation bei ..allen binär in Betracht. komlnenbgi An Wegeuagilaiionen lvirb es natürlich biiK’ bie ,vrage ber Bolksschule, reich, ber Leben unserer Wemeiuben in »aber Zukunft ivirb. nicht ,t. eine solche energische Agiu stiiitanzen" beschlossen hat. selileu. 2o in zu erivarten. Relig^onsichnle in bem ösfeiitlichen ine ivesentliche Rolle spielen A. starobn. Seschichte und sseli'gion5ll>issenschgfl. s Bereits im stanuarbefte unserer Berbanbs auf bas Buch von Travers. Berforb: 1 ’hari-;eilu»g ist in der Bücherschau ~iu, it> iiiiii iiiiil it' uiethoil S leiensivene Buch betnnächsk vielinebr besieu Mutter ,rran ifgabe unterzogen, unb wir sie ist in vorzüglichster Weise ch lesen wir jevl dieses berrig geschrieben, in der ivir mit .’rbe» unb mit seinem streben le Werechligkeit gegen bie juenoieieii mit ber Beiilerkling: Es ivürbe biei überiepl erfch,einen. Berr sfelir Perles ober Rosalie Perles bat sich dieser schivierigeu A können mit Binblick auf bie llebeesebuug sagen geluiigeli. stu stilistisch feineln, erakiein Tenl liche Werk, zu bei» srelir Perles eine Einleitil der Perion bes Verfassers vertraut gelnacht u> mtii) ..(»erechiigkeit'', im vorliegenben ,yn Pharisäer. lind ioei bie-:- Buch nubesaligeii liest, der seinein streben in vollster Weise gerecht geworben. .Bier lverben lvir guben einulal von eiiiein Eböisleii verslittibeii, liier wirb bie Wrunblage geschussen zu einer Erkenntnis der Wirkfaluteit Esras, zu eineln Verstänbuis der Maktabäerküllipse. ihres verziveiselteu Ringen - gegen den Beltenisinns, lvir fübleu aus diesem Buche, lvie die Tbora sich le und Bagaba Wege unb. Pfade unb Warten und denen eine Volksgemeinschast forischreilen unb koiinie. olnib von der subjektiven llberzeugungs llts ausgehenden Ebrislelltums auch nur im schlveige denn übenvunben zu iverbeu. Mit ignj; sagen, der Verfasser ist >enbig entwickelte, wie Balacha Aneu lverben, aus beuett und in n geistiger Böbe sich entwickeln kraft des von gef ns und Pauninbesten geistig tangiert, geem Verfasser inuft inan nach der Lektüre dieses geradezu weihevoll sliinnv nben Buches ansrnfen: „T>a, Beilige und Weife waren sie. die Wall in Tr ue bienten und in der Thora sein Wort in ber höchste» Vollkommenheit nnoen." Unb ber Verfasser fügt weiter hinzu. .Und ivas mich betrifft, obgleich i.t, nietn in ihren Wegen wabble noch alt ihre Wlaubeiisanschanungen teile, ich f üble in ich beimodi über bie T>ubrbnilberte biniveg zu ihnen bingezogen, sind sie doch manches gäbe hindurch meine Wesäbrlen und jvreunbe gelvefei." Webet hin, möchten wir ausrnjen. alle^ die ihr nach ..Werechligkeit" geilen die Pharisäer strebt — und

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