Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 10 (1.10.1913)
- Date
- 1913-10-01
- Page
- Seite 329 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/4926451-6352289-6352369--0752-4926873- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Baku 1× ep/1000527
OCR text
- 329 - flcn sie, und leset i ch st i Ii ch r i st l i ch e 11 e daß große Vorbildung vo» wiic viele sind leider in unserir eigenen Reihen u» gerecht .dieses Buch und verbreitet es ntögl >r Preise n. Will aber der jüdische junge Mann sich selbst, olii ausgesebt ivird, mit stolzen Gedanken über da , Kndentnm in seiner Be zitdung zur Antike und Moderne, in seiner Stellung zu den sozial-ethischen, philosophischen und naturphilosophischen Kragen > nsercr Zeit kennen lernen, so lese er das von Rabbiner Dr. Ludwig Pick herausgez ebene Buch: Die Wsiltanschanung des Judentums. Es ivird zu Diskussionen in kleineren Vereinen ivohl geeignet sein — vielleicht gerade deshalb, ive l es auch manchen Lftderspruch beranssordern kann. Ebenfalls sehr des? Sammlung -Hösel erschienene Bändchen: Die g^! Rssvrier von I)rl P. s. Landersdorfer. Welche, nach Bildung strebenden ji« ige» Kuden sollte es nicht interessiere», etivas Bi lkes: der Lanoivirtschaft, dein Handel und Be Richtsleben, dem! Kriegswesen, der schrist, spräche und nt d Geschicke un de:en »enntnis Rtrabam dis zliyi babplonische» Eril komineil ka in. Dabei ist das'Büchlein ganz populär, i» ni d kostet l Mkl gegangen ist f dieser alten Völker zu hören, die einen so großer t .4%l ^.1 llk« .kk«., — ,1 » eres eigenen Volkes gehabt Hab» n, man möchte sägen, ohne mmi nie zu einem ganz klaren einem klaren schönen Stil gesch empfehlriisiverk ist das in .Kultur dl r Baku,Ionier und Einfluß ans der Urheimat'unseres kehr, der staatswritt, dem Literatur 'geruhe ans die Geschichte Verständnis der Zeit von rieben, pijächtig ausgestattet Eingegangeit ist ferner und zum Vortragen ei issejtlichkeiten sehr zu empfehlen: Mar He di hte iitdi'ch-religiösen Inhalts. Die Wieder, vollendet bezeichnet werden. Richt minder des Hiob, des Predigers und der prophetische, ns:n lesen sich in den gewühlten Versmaßen ui se >r fließend nnd geben, wenn auch in freie», doch möglichst getreuer Weise, den Inhalt der Originale ivieder. Rgch der Prolog zum Eliannkkafest kann a>durchaus gelungen bezeichnet 'werden. 'ld.!» unk l l der jüdischen Volksbücherei: jüdische Helden, I. Teil: Hillek und t'lkiba von I)r. K. Weigl, ui d das Buch Koma von Rathan Ädlcr sind sehr nette E Harn kt erschil dein»- gen. die aber ivolil mehr sür die reifere sc,nlj i Z lilnß möchte ick, noch darauf hiuiveifen, dt,ß do berechtigt sind, von den Wanderbibliotheken. der G tbrana, zu machen, sie können auch an Liinsche betreffs Reuanschaffiliig von Büchern gl>er muß auch jeder noch so kleine Verbandsverein seine» rtolz darein sehen, es >e eigene Bibliothek zu haben. Wir Kudet, waren von jeder das „Volk der B icher". Wir wollen es auch bleiben. Mmilienangelegenheiten. Barwi ,zl >ol,s, Geburten, Dodesfälle bieten Gelegisnheil hie dasür angeschafsten Bücher werden dasin kie Rameü der betreffenden lersonen eingetragen, so ivird inancher Hera»wachsende! Knnge später mit :endcn seinen eigenen Rainen oder den seine« ndsbiblwthek lesen und in enge Beziehungen >ei öffentlichen kleinen Vevschejs „ Kn,!?ale saron", Gelabt des Bildes Koua kann, als oimnt der Dichter der Urkraft n Nc-sprachö nahe. Die Psalnd ker inoderi> knappen spräche igend beiechnet sind. Zum e kleiner , Verbaildsvereine Logen, 'vo solche bestehet,,- hie betreiienden ^Logen ihre richten, selbstverständlich Großvaters in der Verznui i7i tsverbande treten. Dr. .M.' .