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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-10-01 · 10 (1.10.1913) · p. Seite 327

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
10 (1.10.1913)
Date
1913-10-01
Page
Seite 327 (sequence 17)
Language
German
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327 liclifc schein Posen, solche gestellt sind. Tö bestehen in einzelne» Bundesstaaten in Baden, Hessen-Nassau, teilweise. in und preutzidcr Provinz anin I gemacht ist. Provinzen, so -im^ltanschulen, an denen auch jüdische Volkisschullehrer gi» großen und ganzen allerdings trügt di^ Volksschule Preußen einen spe^ifis.ti christlich-konfessionellen Elinrakter ltber die Richtlinien jüdischer Schulpolitik gehen nun did Ansichten lucit. auseinander. '\iu Prinzip freilich wird von illen Leiten die N! gemeine Volksischule als das zu erstreb'»de ,3« unftsideal erklärt. Allein dib Befürworter der Einrichtung öffrutlich jüdischer Volksschulen bezeichnen es unter den gege iwärtigev Verhältnissen ledigstch als ^zn nispruchiiahme der Gleichberechtigung, wenn neben den christlich-konfessionellen . Volksschulen von urs Hilden auch die spezifisch jüdische verlangt werde.. Man verwies darauf, daß die jüdische Volkaschuljugend ii> den christlichen Anstalten „chri lianisiert' werde, zumindest Äesahr laufe, dem Judentum entfremdet zu w:rden. Dazu konnne, daß es i:n Interesse bj:r jüdischen Lehrerschaft liege, jüdische öffentliche Volksschulen zu begründe», sowie im stuteresse der Erhaltung und des Bestandes vieler kleiner Gemeinden,die ohne eine solche Tchrle der Arflösung anheimsalle i würden. Aus der anderen Teste wird der Gesichtspunkt geltend ge-, inacl t. daß wir stufen uns von unseren nicktjüdisclcn Mitbürgern nur durch unsere Religion unterscheiden, daher nur Religioi s s ch u l en zur Erteilung des jüdischen Religionsunterrichtes crsorherlich se.cn. Durrst eine sorg ästige und iistensive Ausgestaltung des Religionsschuliveseus in Verbindung mit der Geltendmachung des Einflusses unserer Gemeindeverwalev. aus die Kommunalen störperschnften in der Richtung, das; mehr ische Leb rer an den stomiiiunaischulen angestellt gleichfalls und besser den Interessen des Le irerschasr r Aufgabe ciiies bisher hochgebalreneu Prin Begründung vün besonderen jüdische» Volksschulen ivür)e die preußische Partei e n als r i ch t i g. hulideal prfchivert, ja uw Majorität die sogenannte» B l a s ch k e s}) e n T h Perr.' I)r. Blaschkc an, in denen ausgesprochen lvn bestehenden jüdischen öffentlichen Volksschulen solcjer, wo ein Bedürfnis und die'Möglichkeit, st zu empfehlen fei, das; dagegen für die Große Volksschule nicht zu empfehlen sei, das; dort Tijuiultaufchulen erhalten iverden und neue begri würden, tvürde dienen, als dies;ipeS möglich sei, Durch tun; j ü i mai UNtl die T ch u l g e s c v g e h u » g der reaktionäre n anerkannt unh des .stampf für das paritätische « möglich gemacht ilverden. Der Verbandstag nahm seinerzeit mit großer s e n , Anträge des Herr» de, daß die Erhaltung der sowie die Neugründuug lche zu errichten, vorliegt, e m e i » & c ii die jüdische vielmehr die bestehenden ndet iverden sollen. | Es ist schon hervorgehoben, das; irgend eine rudere als rein theoretische Einflußnahme seitens unserer Gemeindeverbnnde diest Gemeinden nicht möglich ist. Es ist auch nicEit aiizuinjhmen, daß durch tz gern e ijn den irgend, chulfrage ist aber 'in der Dat sehr >i hierfür'ist. Es leuchtet iveitercs ein, das; der stampfboden zur Entsheidung dieser je rage viel immer nurl sosthe Beschlüsse die Tchulpolitik der Gro je beeinflußt iverden könnte. Nun will ufan die jüdische dem nächsten Gemeindetage austragen. Es fraglich, ob der Gemeindctag der geeignete Bode l in» crhalb der einzelne Die frrage der Tchulform, ob öffentliche jüdische Volksschule oder Religions einer Gewissens jtle, kann sich sehr, leicht zu ivfssenSbedrückung zu verlangen, aber ist eine mr n o ui i c der Gemeinde in der Tchulfrag l iitti e sein. Und es geht nicht an, durch einen salnnlung der Provinzialverbandc oder auf dein spiel eine Gemeinde wie E ö l n , z >v i n g c n und dcS D. ol. G. B. auf n Gemeiinde liegen kann. frage gestalten. Die- Gezlichc Ta^je. Die Auto- : mutz ePie u n v e r l e b Beschluß auf der Pcr- Gemciiidetagc, zum Bei-;u wolle», ihre bewährte

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