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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-10-01 · 10 (1.10.1913) · p. Seite 326

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
10 (1.10.1913)
Date
1913-10-01
Page
Seite 326 (sequence 16)
Language
German
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öemeinbepolitiljc Der Kampf um die jüdischem Volksschule. a» dem 'i;ovEicrcu'mib ber itemeittblidiri orbetttlid! lbidititier ('leaenitanö, ber attrti ben in Berlin itattiinbeuben Xcutiif. Airaelititpen tiiien miib, »nnilich bie ' a v n it e b c r j z^« in ebne weiteres einlenditenb, bar, mit b» pler. anberer v.erkniivn ist. tl!or allem bat ba l^ 17, ba» ja noch heute bie Wtunblane ber gc» iübitcheu txienieiuben ,511 abfolut f e 1 b it a n b .l. bie innerhalb ber -etetetelidien (''reu;Cn in Politik itelit ein aus;ernäclmen am 7. Dezember Wemeinbctan beschäfi b i i eh e » V o I "f * i ch n l e. iev acaite ein ganzer kom- 5 preunifdic Aubenßcfet; von einblielien 'i>erfaiinnn ist, bie >1 e n Mörperfchaften geiialibreit iWaHiiahmcn in vieler Ointidit uolltommeii iounerä.11 finb. 15ine tpiniluijnahme auf bie ^dmlier iir bnnfm, fall« nicht bie fchtver möglich, wenn nicht Politik!)er einzelnen (ileineiiibeii von a n i; e it it a a t i i di e W c f c Ufl'c b u n ji einftreiit, fehr überhaupt unmönlidi. ein'ber Araete. ob.bie jübischen (fümeinbeit öffentliche Volksschulen tonfeiiicntellcn itliarafters einridteu tollen, finb in bervorraflfubem Maste natiirlidi biejnbtfelien Vobrer iutereniert eine nidn zu leutinenbe Jatiaetc, bar, bie VI1 lehrerfräite bei ben itaatliclien nnb i'tabliidien 2rf»lp’ienjtfeiten ftöt'jt. Wie bei ben anberen B, maltnna nnb an ben öffentlichen 'umituten b tunte bemmenb ,unb binbernb für eine Vlnitell sdnver. bie Vlnitelluiui jiibiid'or yebrfräfte »urteil. VJcan fiirdttet baber in üehrerfreiien, Es ist leiber itellumi jübiieher Volkssdinl- Volksichulen auf iebr nroßc rufen in ber staatlichen Vere ^uneböriitfcit zum ^nbenina in. s 0 ist ecaudt iebr bei ,bcn Volksschulen zu er» zumal anijetidit-rber in ber Tat nicht eterabe itünitijieu toirtiebaftlidien Situation ber üebreridiaft, eine (Vefahr in ber Viidttunet. bas-, bei bei» VA'anctel an nee-iftneten llnterriditsüellett ber 'i’erttf be« jtibifdicu Volksidntllebrers au fielt nidtt iebr verlorfcub -7 von iebr ibeitieten werbe cteiböhlt werben. Die Avlge davon tverbe sein, bas-, auch für bie jübiidien Vleligionsidmlen ein Mangel an seminariitiidi i'oritel’ilbeten üebrfrärteu eintreteu werbe. Zurzeit liegt bie Dache so, bat, in bet'Mebrzahl, beionbetv ber t'iroizgemeinben, j ii b i i di e V 0 l k c- - ldiiülen zu ben 2 e l t e u b e i t e it geboren,;Jnr . rtetttieruttji tet baranf bingewiesen, -bar, drei 2dmlaattitniten innerhalb ber jüdischen Wemeiiiben Dentfcl'lanbs benebelt. VI tu zablreidtsten vertreten ist bie jiibisdte Vi e 1 i a i 0 11 « 1 eh it 1 v , bas beif,i, eine 'Vehranitalt, in. ber ' lediglich jüdischer :>i e l i et i 0 11 * tt 111 e r r i dl t . erteilt wird. a» anberen Wemeiubett eriüiert eine jiibif üehranitalt. bie zwar 'in allen Atidierü . ridit erteilt nnb bereu 'ik'fndi von ber 'i;eri iflidnüini, bie Crtc-tdmle zn eeiftdien. befreit, bie aber keinerlei öffentliche . Moftcnaufii'aitb anc-fdilienlidi ober bodi bau'ptiät.lidi von ber ('iemeiube resvvon ('iemeinbeniitgliedern getragen wirb. Die bagegen ist die von der Behörde alcgleidnver der alle midier der Volkssctmle unterrichtet beit vertrat bisher ziemlich eiuntiitig einen c tanbonnft in ber 2 dntlfrage,;■{ e 111 r 11 nt ca 11 s dl a u it 11 g ber fonfefiionellen 2rfteibun(t fite Einwirkung auf da» ^11bec- 2taate-:-. VA'an trat für ber demjenigen ber k 0 n s e r vati v e 11 nnb e ü t g e g e n g e i e v t war. Man erblickte in 'dwn ber frühesten A'.tgenb eine verhängnic-v .faminengehörigkeitsgefnhl aller Angehörigen bie fogenannte atlgeineine, auch paritätikcli genannte 2dntle. ein. Das lebte i>reii'ziid>e PolkAidinlnnterhalttingsgeset! aber >at im Prinzip ben christlidtfonfeiiionellcn libarafter der Volkssdntle festgelegt, wennglejch die Erhaltung und selbst Vkengrünbiing von 2intnltans hulen nidn ganz zur Uninög- P r i b a t i di ule, eine einer Volksschule Unter- Ebaratter trägt und deren öffentlidie jitbisdie Volksschule ig anerkannte Volkssdiule, in verbell. Die beutsdic Aitden-

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