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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-09-01 · 9 (1.9.1913) · p. Seite 294

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
9 (1.9.1913)
Date
1913-09-01
Page
Seite 294 (sequence 16)
Language
German
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2‘U — Mafien 2ic mich idtlicijctt mit eine und Herren! (Ls ist von dem geehrten .v> ■ fiore Vereins beule abend darauf Iiiniici t iicitcuiDartiiH’ii CmerUnjeit die jüdische 'L'ülfsiccle von äsJdjmut erfüllt ist. Wir eriniieri, uns, wieviel jüd idn'-s Märtyrerblnt in dieser :leit vergossen ivorden ist. Tie Tmerzei leint uns aber noch etwas anderes:, sie lehrt uns zählen die Tage, die >ur Tsfenbarnng am Tinai führen, o» bezug lüeranf berichtett uns die alten Xiehrcr einen ivnnderiamen Tialog zwischen (statt.und Israel, Al» (Üolt der Herr, so erzählen ne in ihrer innigen, phantasiere icben und gefühlvollen Weise, dem Volke Israels die Thora offenbaren sollte, sagte er'zu dem Volke 'Israel: „(liebet mir eine Vürgichafl. die st atich meine Ttfenbarnng heilig hallen Israel: ..liniere Vater seien die Viirgen." genügt mir nicht: Menschen können oft graste Vergangenheit hinweiien, und doch V'achtommen der edlen Ahnen, triebt mir ste: ..liniere Vropheten feien unsere Vi grasten begnadeten kleines, die' die Welt erleuchtet'haben." Ta sagte l'iait: ..Auch diese Vürgichafl genügt nicht:' es gibt Völker, die er leuchtete Männer besessen haben und doch mir andere Vürgen."! schaii ''ein, das; die >i (Gleichnis. Meine Tanten rrn Vorsitzenden des Vtontencsen worden, das; in den nir ('iewähr leistet, das; ihr werdet." Ta antwortete Ta antwortete Gott: „TaS nf herrliche Väter und eine sind sie nicht die würdigen andere Vürgen." Ta sagten rgen, die hionesbo^en, die nachher entartet find, hiebt!a sagten iie: ,.liniere stugend soll die. Vürghelire sti'raels erhalten bleibt." '.'t adt dieser Antwort ward die Tnenbarnng , wurde das hie setz der Tiitlichkeit und Hei keil und Wahrheit, das hiest'tz, das in Mtnfchenliebe einintind.'t. Mil diesem Midrasch wollen wir schliesten. W ganzer Teele danach streben, das; unser bei it°, die Aelteren, wollen init iges „Erbe" erhalten bleibt: die heranivachfenden Jünglinge und ^>tr gfranen, die etigendvereine. sollen mit dafür bürgen, das; das ^ndenin in reiner Neinheil lüberl-ieferi wird, das; lind'in diesem Tinne ersiehe ich für diestingendvereine den Tegen des lnmmliichien Vaiers: ne mögen .dafür'bütgen. das; das gottgegebene ^ndenrnm für alle Ewigkeit ein'Hegen de! anhaltender Veüall.» st'rael;nteil. und 'offenbart igkeit, das hieset; dir Eivign den späteren (tieidiledttern wächst, blüht und'gedeiht. Menschheit fei! i.lebhafter-.

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