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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-09-01 · 9 (1.9.1913) · p. Seite 293

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
9 (1.9.1913)
Date
1913-09-01
Page
Seite 293 (sequence 15)
Language
German
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Me null- I lanc auszubauen; aber stet daß die Religionen nicht Genugtuung können wir bereit seien, an edlen inte natürlich nur da, wo mar Ist dem nicht so, dann feie auch Ihre ckristlillten Mitbü Roch ein Bedenken las sagen es selbst, als daß deren Boden alle Ihre Besti wissen, mißverstanden.; leben in einer (feir der rel I der Mampf ein Beweis Seilen; aber ich möchte docl Die Kämpfe haben jetzt beprimierend wirken mus Iudenbeit durchziehen, trii Arbeit durch di^ Art und doch bei jedem die bona fl f für Ideen cintritt, und es iam verbündet. Es ist'ein von denen der Streit aus deutschen Iudenheit, das; die Kämpfe ferti bleiben; die dem Judentum und der Beifall»; daher gratuliere Iugendvereine fördern wol bereiten, in dör innerhalb wird als jetzkr- (Beifall.) Meine geehrten Tanten jeder seine religiöse und muß und daher Neutralität muß jeder sich zu einer eigeiji vertreten, gewiß sollen die sanier Arbeit verbinden, ab' dem der Baum des Irieden alle, und dieses Genteins Iugendvereiuen sollen die später herangereist sind .Mampf fiir ihre Weltanschau falls gelernt babeit, daß es nalmie heilig sind. Selbstve neutralen Iugendvereine ke darf und Ehrfurcht vor dem Wir müssen beweisen, daß Juden Mangel an Ehrfurcl t neutralen Iugendvercinen verletzt werden; Ihre Stati Vereine sind in der Gegenn bleibe die Jugend friedlich l ster Bedeutung. pcl % un) 293 — s müssen wir den Hochgedanken scsthalten, trennen, sondern versöhnen/sollen. Mi! in Ihren Berichten lesen, daß.Sie gerne konfessionellen Bestrebungen teilzunehmen, sich freut, mit uns zusammenzuarbeiten, r Sse stolze Jünglinge, stolze Jungfrauen; irgelr erkennen diesen Stolz dann an. . en Sic mich Vorbringen; besser'ist es, wir re es falsch deuten. Tie Neutralität, auf ebungen sich entwickeln, wird öfter, wie Sie ine geehrten Tamen und .Zerren! . Wir giösen und politischen Kämpfe. Gewiß ist reges 2eben, gewiß ist der Mampf, ein sagen: Gott, half ein mit deinem Legen! er leine Iorm angenommen, die zuweilen Tie .Kämpfe, die die gegenivärl:ge >en gar oft die Freudigkeit der selbstlosen. Weise, wie sie geführt' werden. Es muß l<->- anerkanin werden, der in den .Kampf libt doch so vieles, das alle Juden gemein egkn, daß wir auch Arbeitsgebiete haben, lefchlosfen in. Tabcr gratuliere ich der ir einen Iugendverband Hape», von dem üer! sollen sich alle, alle zusammensindcn. Gehieinsamkeit Segen bringen i^cbbasier ich uiis allen, die wir den 'Verband der en; er kann mitbelfen, eine (fei: vor-' (sraels inebr Irieüe n»d Einbeir.obwalten und Herren! Man entgegnet, daß dbch itiscl^ Ueberzeugrng haben und verrre;en> in Wirklichkeit nicht angänglich ist. (peir-iß en Ileberzeugung hurchringen und dieselbe cjugcrjen Gesinnungsgenossen sich zn gemein— r eis muß auch eine n Boden geben, ans blüht. Wieviel gemeinsames haben, mir Me soll die Jugend verbinden. In de» i'itglicder sich verstehen lernen; wenn sie daNn nach ihrer Ileberzciigung -auch deii ing laufnelunen müssen, so-werden sie jeden auch Ideale gibt, hie uns allen obne-Aus stäpdlich ilt es geboten, daß-innerhalb der me religiöse Ileberzeugung verletzt werden überlieferten Erbe Israels berrjäien muß. lfer i roße Indensei id Uirrecht hat. Verö den vi rivirit. Gcra-ie umgekehrt; ' in tdn isarf die Ehrfurcht Mt dem heiligen nicht tcn geben dafür Gewähr. Solch neutrale art dringend geboten; innerhalb derselben, eisanmen und jüdisch in des Wortes edel-

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