Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 9 (1.9.1913)
- Date
- 1913-09-01
- Page
- Seite 287 (sequence 9)
- Language
- German
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I T 287 — bc innöer* in den ^ugendver üizen energisch aber Assimilantentuin heis;l: Treue zum Äla Treue zu allen Menschheiisidealeu, Hing>Lnu^ mit der Hingebung für das Vaterland das Hochziel, das wir ersiiebzn. Besonders leicht (iytremcii. Ter eine j id fche /ainglii g iiberall verfolgt, und der eijdere wied'ruisi Ausualuue und wird iiberall gjeliebt: der ein imigebenden Welt fern, der aiidere drängt sich ihn nicht für gleichwertig >al!ie>i. Ta soften ivabre. harmonische, beivnszfe und das tun sie atlch. i und allgemeine Ideale, kämpft tverden. Wenn . ibcn der Väter mit'dev g für unser Judentum ' verbinden, dann ist es die fugend ergibt sich glaubt, er wird als /tude meint, er ist eine .> hält sich von' der ihn ivürdelos in »reise, die,, die Iugendvereine das vertjreten und verteidigen, Herren, pflegen jüdische Menschen sich verbunden süh>!en. und zurück, wenn j^hre jüdisclie! lirlm* auch gegrissen wird: Tie wollen gute 'suiam Menschentum. Judentum u >d Teutichtuin Judentum te, weifte Tarnen ie wollen aufrechte Hilden sein und mit allen Ehristentnm und Menicheilituni bunden sein können, so sali es auch ln tum iit der Weg zum Menschentum zeichnet. Wir ivollen als Hilden niemals treten, aber uns nichts vezbitierii lassen bleibeu. das; unsere Eehrer ind! unser Wegweiser für alle Ewigkeit iein sollen. Was wollen wir ferner erieiäien? Wi Veriönlichkeiten heranbilden T ^uden, ivir wollen nicht blo; bejlviis.te Hilden, wir wollen auch sittliche. INd ntr | dann nur im und gute sind keine ziehen Tie sich geringsten aN- Patrioten sein. Gegensätze;. ivie Ebrislentnin und Teutichtuin' veri uns iein. L.eni Hilden,, eit Jahrtausenden -vorge- Inders als mit Würde.ailf und stets idenen eingedenk Propheten uns die lenchtenden wollen nicht blos; religiöse igeiidvereine babeir zunächst Be erneu o im Auge gehabt, diejenigen Persönlichkeitefi. die das Elternhaus und das Tchulhaus verlassen habm und das eigene.Hans „och nicht begrün, den können, in den gefährlichste» fahren der Eniwicklumz zu beschützen und zu hehüten:Gros;es haben darin die evangelischen und die tathol iickien ^»gendvercine geleistet, (Orches leisten seht ans diesem Gebiete auch wir Hilden, und noch i'lröszeies sollen wir ftüsuu. stch habe bereits, anknüpfend an die religiöse Bedeutung der!^n zendvereine die. sittliche Bedeutlliig derselben belench et. denn man fann jüdische .A'eligion-ohne Etbik sich gar nichl vorstell«»:, doch ist dieser Gesichtspunkt io l>cden-. lend. das; er noch besonders aehaiidelt zu werden verdient. Meine Geehrten! Tas; das, was Tie ivollen. nämlich /«uden erziehen, dasselbe bedeutet, wip sittliche Persönlichkeiten erziehen. Das -ist udentiii» ist. al der Heiligkeit, für bcii,j der weis;, was alles, was der fröniuiste stifte tut, ist ein Weg dein /«deal der Heiligkeit ve binden soll. Mit gläubige /üde mit Andacht Alles, alles führt zu dem /d zelieele läutern und die jozi >len Pflichten uns /ft ja die incssianiiche;jeit dgs /deal Israels, ö|i das einzige Gesetz sei» wird Und lvenn man in ifnserer (seit vön „onier Ethik spricht, und wer herrlicht, die von Veligion leinen anderen Gebieter al ohne weiteres klar;, alles, der ibn mit Gott, mit jeder Tahung, die .der übt,/wird igine sittliche TtÜrke gefestigt. illes, alles will die Einins (slewisfen schreiben, e;jeit, in der das.Gute das die Well bebefrichl. ' leleronomer' und aulo». v man als die böciste Ethik diejenige verosgftlöst lind « ganz selbständig, ist. weil sic des Menschen (Gewissen anerkennt, so