Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 9 (1.9.1913)
- Date
- 1913-09-01
- Page
- Seite 284 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 77% known words query
- IRI
…/4926451-6352289-6352368--0702-4926824- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
284 mbinber. Gewis;, meine Tarnen und Herren, ist Pietät ein GnaSensgden, der von den Höben des ''Juebcnuuien liniere» irdiidien Gebens, Wirrungen den richtigen Pfad zu zeigen, zeugung. Pietät kann die Religion nidi tat vor Pietät gidk'es nickt. Und westn wir nur Pietätsjuden und vürden wir vor der Zukunft lassen sich nicht von Geschleckt OV'Kille du vererben. Pietät allein oline 1 ebendiges Iürwabrbalten ver »■u trau 11 e ber zeü g n n gs j u de n wären, dann;i::ern, Senn ioldie Pielätsgeiüble allein Himmels lstneinragt in die um uns in Irrungen und Aber Pietät ist nidst Ueberfür alle Ewigkeit erbalten: drnteit and, den Inhalt unseres Glaubens Wie grof; ist die Zahl der <'\e;'4'.niltuu’it. Sie man 21 iid>jitf>en nennen könnte und die nur Juden sind, n sie in innere Gemeinschaft bineingeboren sind, die kein Interesse für b:. Ideale Israels baben und nur aus dem Prinzip der Bebarrung Inden bi ei een. Tie Iugendvereine wollen mitbe fen. diese betrübenden Ersdieiniingeil zu beseitigen;' sie wollen Ueberzeiigungsjuden, Glaubensjuden lieratsbilden. Tie.meine Herren und Tarnen, wollen moderne Mensdiey lein und Ser alten und ewig neuen '2ebtc mit lauterer Ueberzeugung treu bleiben: Tie wollen daran sestbalten. das;ivigklidie Bildung und miifilute;>ieligio» nidit Gegensätze, iond eigäis en: - Tie'sind davon durdidrunge einzig einige, der rein geistige Gott, midi ,'rn Gesäiwister sind, die iidi i, das; der Gott Israels der der Gott der Tenker ist und teilt must: Tie wissen, das; untere Peiigion nidit blos; eine Ttütre für die ütmudvit ll’ienidieit, sondern Brot buiigernde Teele ist. Untere rlelir der Weisbeir, sie erfüllt die Tebnsudii Probleme des (ileistes. Es ist ein Teaen verbunden bat, nm. diesen Idealen;n buldjgen. In der Jugend, wie ist . das nur neu;u lein braucht, ugend leidit empfänglidi iür brwürdige Erbe der Berganm Glan; des Ttiles jugenS ie Jugend;nin Teil sogar anzufübren —, als Ha edel s für jede nadi Wabrbeit ist Anfang und Ende des Herzens und löst die das; die jüdiidie Jugend sich isian da leid» zugiinglidi für irgend etivass, um Interesse zu erweden. - Wie iit die irgend ein neues Bndi, das gegen das genben geridnet ist. und mit dem austerl? lidie Tiun beriiden kann. Wie war gi ent! nsiasmierk um nur ein Beispiel ..-WeUrätiel" erschienen, jenes Bndi. von dem Paiilien mit Mied» tagt, das; ilm Tdiam ergriffen bat in bei t Gedanken, das; ein soldies dem lu'iloüu'biidien Tenken Holm ipi ediendes Wirtnngen' bervoi rufen konnte. Wie ost lkoninit zu uns Tbeologen,.die :vir audi Pmdtologen sein sollen, der Iüng ing. der, berauscht von irgend eine ui vorübergebendes bl >t lieben erregen! en Bucke, glaubt, jetzt sei die volltomniene Wabrbeir zur Erde berniedergestiegen. Ter Jugend inus; d;ui!' ernt'te Beiebrnng znieil werden, b-vor es vielleidit zu spät ist. Tie Iuaendvere.ine wollen und tollen in iolciien Zeiten ieelisdier g>»ot die Belter sein, üe sollen ausklärend wirken, damir nicht vorüber gebende Irrtümer der entbusiastisdien Iggend dauernden Tckaden zustiaen. Weiter, meine Berebrten! Tie! Jugend ist die Zeit, in der »im nidit gerne seinen Willen Surdi stleietz und Gebot beidiränken Iäs;t. Tie Treue zum Judentum verlangt aber Telbslbeberrsdmng. Biit der religiösen Wabrbeii iit es ander:- bestellt, als mit der inatbemariicBn Wabrbeit.. Tieie stellt zur Eioik in keiner Beziebung, die religiöse Weklansdianung des Indentnn s ist eine mUidie. linier (Hon iit nidtr nur der einzig einige, er ist audi der beilige Gott, nidit-