Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 9 (1.9.1913)
- Date
- 1913-09-01
- Page
- Seite 283 (sequence 5)
- Language
- German
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283 jii'iihrlH'it ijt, io crft min ii| unterer i\tt ltnfercr ('Seitcnmavt, do kämpfen, broitdu die Jugend erst reckt - bei oll seiner positiven »{icti Fi’itC'Uiertcn zu den weltbechehchtden. Irogsen der versdiiedeiien Seiten oller .ggllur verbinden 111113 nun'; dotier belehrt werden, ■ in de-:- 'i'.'ortc-> wirklidier Bti’Ifnnfl nehmen nnd sicti horpi oiiiidi mit linb-fonn; die moderne jiinjdK' Jugend )oß der treue Jude ein nn dgrner Menic Bedeutung sein konn nnd s >11. Weltonidioiiungen mit cino ididiese-:- himmliühc Brot. Tcriri iiie, dem es seht vergönnt ist, zu Ihnen . fui spredien, erkennt in den osfenhorten iiberlieserlen Iudentn'm die l-wige. Wahrheit und dos iilwiiiostbore .'ocilifitimi; er weis; ober ond, nhg. dos; do-:- Judentum mit seinen Ew.ig- .'sos i.'ollm Ihre Ingendverezne'? dieselben mir dem .\fron-,e der Eintrodn roi Meine Tomen und.v>e h*os will der Perbond, hei :imjdrlicr,ti? Titz wollen die Kn iend religiöser modien, niäit nock einer 'estimmten Porleiricktung nn, die die ondere bekämpft: Zie wollen diberhonpt do-:- feligiöse Get ibl Verliesen. Zie wollen die Vielnzu dem (ironcu Ideol, ous dem olle-: be worgegongen ist. wos wir religiös undjiidisdi pennen; in den .v*er,en der -^iiiti-jltttne nnd der Iniigsronen begründen. Es ist leider in unserer Zeiti notig. beroorgibebeu. dos; Tie dos Diidittflc behom ten. wenn Tie inchem Indenlnm ein religiöses Bekenntnis- und ,in >er Indenheit ei nie religiöse Gemeinschost erkennen. Alles, wos wir jHdiidi nennen, lcht seinen Ursprung "und sein Endziel in der MJdiflioit. Wir sind ein Bekenntnis, wie .die onderen Bekenntnisse; wir sind die Mutter der ondern stitltuvrdutioiten, in deren Mitte wir leben, nnd wir sind »ns dessen 'mit Tlol; bewns;t. Alles ondere wes die Indenheit nod, verbindet, ist eine Beglcitersckeinnng des relt ziöim Bekenntnisses. Es ist eine Irende,.;u sehen, d'os; Tousende von Iii nglingen und Inngfronen znshntmenkonimen und bekennen: wi nollen inner religiöses Empfinden Verliesen. wir wollen gute Inden werden und bleiben. Welche Bedenrung hat die positive'Flu'iiiuon in unserer Zeit? Wie ist im ollgemeinen seht diese Iroge zn beantworten? Zehen Tie. es wor ein Berböngnis, dos; die Gleidibereditignng der deutschen Inden in einer Zeit erkämpft wurde, ols der Moteriolismns seine Eroberungen mochte. Wie ein geistvoller Tenker bemerkte, ist es dnrd; dieses Zusommentressen leider gekommen, dich innerbolb der dcnisdien tndenbeit Iohrzehnte liindnrdt dos religiöse' Empsinden durdt den olles ztrsetzenden Moteriolismns in weiten.greisen zurückgedröngt wurde. An diesem Nebel leiden wir heute noch zum Teil. Es gibtckente nodi >idf Hilden, die man Trotzjuden nennen kann, die nidit ans religiösem Empsinden Inden sind, fonbcr.it mir „znin Trotz"; sie sogen, es wäre feige, in der Zeit des .gompfesjdie Johne zu verlossen, und bleiben andiesem Grunde der Gesamtheit treu. Gewiß ond) eine elirenhoste Gesiyni^ng, ober diese Trotzjuden können nidit für die Toner dos Judentum, erholten und können uns bei, weitem nicht genügen, so odilungswert sic ond) in ihrer,Gesinnung sein' mögen. Andere bewahren aus Mitleid Treue dem so oft verkannten Judentum. Wir. die stolz in Inden, verzichten auf dieses Mitleid, itfidit Trotz und Mitleid, sondern Glaube und Ueberzeugung müssen die Quellen unseres Toseins sein. To gibt es.Pictötsjuden, d. h. Glaubensgenossen, die ein dunkles Gefühl empfinden und dos Bond nickt zerreißen wollen, das Boter mit .gind. Bergongenheit mit I*