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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 276

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 276 (sequence 117)
Language
German
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i, lU’sU’it den Slntriifl liiicr. Wer für den Antrag s^reiburg ist. wie cp gedruckt vorliegt, der möge'sich von seinem Platze erbeben. lGci'chiebl.!) Ich bitte um die Gegenprobe. : Tie Abstimmung ist zweiseitigst. Wir mitffeti nach der Visle abstiminen. Ich bitteHerrnRechtsanwaltVichtenberg, dieAbsrimniung zu leiten. Vichtcnbcrg: Wer für den Antrag ist, den bitte ich bei Perleiung der Viste mit ja zu stimmen, wer dafür ist, das; der Antrag abgclebitt wird, den bitte ich mit nein;n stimmen. Hieraus werden die.'einzelnen Pereine vorgelesei^ und stimmen in der vorgeschlagenen Weise ab. Iiir den Antrag ergeben sich 72 stimme' 71 stimmen bei 2 Ltimnienentbaltttngen. Ter stellvertretende Vorsitzende verkündet dös Ergebnis mit dem Beifügen, das; der Antrag somit abgelebnt sei. >>,. Apfel: Es liegen von den verschiedensten weiten Anträge ans scbliis; der ganzen Telegienentagung vor. Als erster bar den Antrag eingebracht Herr Lcbick-Veipzig, der das Wort zur Begründung bat. schick lVeipzig): Meine Tamen und Herren! Wir tagen jetzt seit beute morgen 1-^1Ö Ubr mit einer kurzen Mittagsuntcrbrechnng. Inzivischen iü es 1 Ml Ubr abends geworden. i'Jndübciu Ivir jetzt viele Punkte der Tagesordnung erledigt baden, verebrte Anwesende,, sind ivir pbtzsisch einfach nicht mebr in der Vage, mit der Ansmerksamkeil den Perbandlungen weiter zu folgen, wie es unbedingt mit Rücksicht ans die Wichtigkeit der Lacken »otn>endig ist.! Ick bi^intrage datier, das; ivir den Telegiertentag jetzt.schließen. I>i\ Aprrl: Gegen de» Antrag ans 2cltliif; der Tagung bat Herr I >r. Lchnster-Aachen das Wort. l»i. Lchustcr «Aachen!: Meine Dame» und Herren! Ich stelle mich ans.den Ltnbl, damit ich besser gebärt und gesellen werde, Ich möchte aus folgendem Grunde gegen den Antrag sprechen. Wir baben beute -- unter wir verstelle ich den rbeiniichen Bezirksvcrband — eine wichtige Resolution a»f di^ Tagesordnung'setzen lassen, die Resolution zur Tnrnfrage. Tiefe Reiolntion fällt. >ven» sie diesen Vertagnngsantrag annebinen, beute mit unter den Tisch. Lie bailtcn doch Gelegenbcit, beute liier eine gros;;iigigc Lache zu schaffen, die plugend für etwas zu begeistern, sie tätig Anteil nebmen zu lassen au nnseren idealen Bestrebungen. und'sie en.tzieben uns diese Möglichkeit, die Jugend liier für diese Bestrebungen zu begeistern, Ick snus; in, Namen des rbeinisclien Bezirksverbandes das Bedauern anssprechen, das; der Bor stand die Bedeutung gerade der Tnrnfrage dnrchlins verkannt bat. Er verkennt ste dadurch, das; er sie quasi-an den Lchlus; der ganzen Telegierteiuagnng stellt, Ich bitte 'sie. machen sie!sich dock klar, das; wir jetzt vor der Lommerarbcit stellen. Ich batte mich darauf gefreut, weil ich meine ganze freie ^cit, die mein Berns mir läßt, der Turnsache und der Propaganda des Turnens in den jüdischen Iugendvcreincn widme. .Wem, ich Ibnen beute sage, wie es bei ulns ausfiebt und welche wenigen Mittel nötig sind, um diese. Lacke mit spielender Veicktigkeit in jedem Perein sofort dnrchzilfübre». so ist es ja-gar nickt möglich, das beute fallen m lassen. Ick bitte Lie. diese Lacke nicht unter den Tisch fallen zu lassen. Ich batte Ibnen gern einen Hechtsprung oder sonst etwas borgemacht, um Ibnen die Lacke zu zeigen.

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