Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 277 (sequence 118)
- Language
- German
- Belongs to
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I>r. Apfel: Hechtsprünge fönneii nicht zur Begründung der Ablehnung eines Bertagungsantrages!vorgebracht werden. I»r. Schuster (Aachen): Ich wundere mich durchaus nicht darüber) daß die Turnresolution nicht verstanden wird. Di'. Apfel: Herr Doktor, Sic sind ein kühueif Turner; da die 5 Minuten abgelaufen sind, cmpfehlü ich Ihnen, einen kühnen Schlußsprung zu machen. I Dr. Schuster (Aachen): Uns fehlt die Tradition, die Fühlung mit den Turnvereinen, und deswegen ist die Sache unter den Tisch gefallen. l>v. Apfel: Ich bitte die Damen lind Herren, Platz zu nahmen. Wir befinden uns in der Abstimniung über den Schli ßantrag. Wet für den Antrag ist, den bitte ich, die Hc »d;,\u erheben. (Geschieht.) Wer gegen den Schluß ist, bitte ich, die.Hand zu erheben. (Geschieht.^! Ter Schlußantrag ist mit überwältigender Mehrheit angenommen. Meine verehrten Ireundc!, Wenn wir nnnmchrgmseinandergchen müssen, so glaube ich, daß wir unser Bedmiern nicht! verhehlen dürfen daß so überaus wichtige Beratungsgegeustgudc, n ie die Turnfrage und die hebräischen Sprachkurse und auch die Protesta aträge über die Nichtlinienfrage usw., nicht zur Beratung gekommen sind, Ich gebe der Hoffnung Ausdruck, daß unsere nächste Delegierlcutagung frei bon Debatten sein möge, die die Erledigung der sachlichen Anträge bindern. Hätten wir die Anträge Berlin und >ßiel nicht gehabt, so hätten toir überreichlich Heit für unsere sachliche ivill damit keinen Tadel aussprechen, sondern will (uit hoffe mit Ihnen allen, daß unsere nächste beitstagnng sein möge. 1 Lönienstein (Aachen): Nur gi» kurzes Wort, Herren. Ich glaube, es ist wohl angebracht. daß unseren herzlichsten Tank ausspreckcn für die voi treffliche steitnng der Berhandluugen. ststcbhafter Beifall.) 1 »i% Apfel: Wir gehen nicht auseinander, oline che» Tank anszuiprcchen, i» erster üinie unserem Montefiore.'dcr iu seltener Berbaudstreue und in seltenem Eifer di eie Tagung vorbereitet hat. Tau» haben wir zu " * " ' Irankfurt-ttoge für die liebenswürdige Ierner haben wir zu dankcn Iräuleiu Bertba gastliche Aufnahme der weiblichen! Delegierten, einen speziellen Dank an Herrn Professor Hü Beratung gehabt. Ich das nur konstatieren, agung eine rechte.Arigeine Damen und wir Herrn t»i-, Apfel unsererseits man treuen Bruderverei» danke» der würdigen lleberle sstuig dieser Nänme. Pappenheim für die und ich richte noch leg für die mit be sonderein Interesse. ausgenommene! knnstverständige Iübrung diirch Alt-Irankfurt.! Wir »vollen aber auch nicht auseinandergehen — und das ist mir persönlich ein besonderes Herzensbedürfnis —, ohne all den dem-Namen nach nicht zu nennenden jungen Ire»„den aus drin Monlefiore-Berein zu danken, die uns während der Tagung die technische Arbeit in so. bervorragendeniMaße erleichtert haben. (Beifall))! Ircunde! Mir geben auseinander mit dem Nust: llnsere neutrale jüdische Jugendbewegung, sic lebe bhch! hoch! hock! (Die Beriammluiig stimmt mit großer Begeisterung in! den Ruf ei>.) j i (Schluß der Berbandluifgen llbif abchids.); I l