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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 266

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 266 (sequence 107)
Language
German
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— — gischer uitD bereitwilliger 3ie sich dein Frauenbünde anschlietzen werden ich will damit keine Propaganda machen, sondern nur für aie Ideen unsere-:- Bunde-:- sprechen —, um so rascher und sicherer wtlrden Sie verstehen, was der Franenbnisd in der Welt will. Sa-:- ist d«-, was ich Ihnen sagen möchte. 1 Und ltiui noch ei»-:-, i'liicden ganzen Perhandlrriigen des heniigen Tages ist snir sehr klar geworden, das; der Anschlns; des Fraiienbundes an Ihren Perband keine Formsache sein wird, sondern, das; wir uns freuen,.dan wir in Ihrem Perbande eine gros;e Arbeit zu leisten baden werden. (^ravo!> Ich danke Ihnen, das; Sie uns Gelegenheit geben werden, im engereii >rreise mit Ihnen;ii arbeiten und in der gemeinsamen Arbeit werden wir Ihnen zeigen, das; die jüdische Frau in der Frauensraiie niid in der ganzen sozialen Frage die ihr gebührende Stelle einiiimmtA znm Nutzen der Gesamtheit und znm Gedeihen und Porivärtslsringen, unserer jüdischen Sache. (Lebbaficr Beifall. >!>>-. Apfel: Ich-begrüs;e die lechteren Ans.sührnngen de-:- Fräulein Pappenheim und erhoffe auch von der neuen Arbeilsgeineinichasr ein segensreiches Resultat. - Fränlxin Uanrnsteiu (Harburgs: Ich will mich bemühen, mich sehr kurz zu fassen. Meine Borrednerin Frl. Hirsch aus Aachen bat gesagt, das; das Material der ivesblichen Berbandsinitglieder so sehr verschieden fei von dem der männlichen. T.arans hörte ich zu meinem Bcfremt>en eine allgemeine HeinMeit bei den männlichen Mitgliedern. Ich »ins; sagen, das; ich darauf eigentlich vorbereitet war. Ich mnsz'zugesreven, dai; die Mäde men werden, aber>de oder l8 ivlübliche T, lvrnppen -j, dagegen für. und i tveiblichen ien wobl als vollberechtigte Mitglieder anfgenomcl> nur in her Theorie. <ÜTIio!) Es sind heute 17 oder l8 ivsibliche T^iegierie liier — und zwar -.- von den weiblichen I•'!5 männliche Delegierte. Das in der Beweis dah möchte die Ursache darin sehen; das; die Organisation der Jugend »och nicht io ist, wie sie sein soll. Aber »voran Betrachtönwir einmal die schulentlassene weibliche Jugend, Iicgt das? ^eträchte es bandele sich, da juiu 1 l—I8jäbrige Blädclien. Ich möchte Wert darauf legnr. dai; darauf hingewirkt wird, das; gerade für diese weibliche Ingrid noch n ebr geschieht. Ein junger Mann weis;, wenn er an-:- der Schule ko» int, ganz genau: ieljt gehl es los. seht inns; ich iinch poliii'ch inlerejssieren. seht kann ich bald milreden. Wie lange iü es ber.i dav. die weibliche. Jugend überhaupt da-:- Wort hat? Bor ivenigen fahren ta inre man es überhaupt nicht, das; eine Tarne 'anniand in einer iffenilichen Bersammlnug, um dort zu spreclien. Plan .inns;shieier E ilivieteinng :l,ecl>nnng tragen, und es ist deshalb keine Uriattie vorhanden, darüber zu lachen, wenn die weiblichen Mitglieder no.h nicht n organinen und und nicht so gut reden können, wie die »täniilichen Mitglieder, die sich überdies zumeist au» akadenii'chön atrei'seü - ziiiaiiiinensehen. «Sehr richtig!» Ich möchte deshalb eine Tbeie Hören. die dähingelit. das; besonderer. Wert daraus gelegt wird, die wei.'liche Jugend im Alter von 11—IS Jahren heranznziehen und zu bilden, tlebhafter BeifallU L'i'. Apicl: Tarnt die Tebgrie eine sichere Grundlage bat, will ick folgendes fenstelienT ' Soiveir ich die Sache verstanden habe, liegt ein Antrag Aachen Kn Ziffer ä vor. das; man die lokalen Perliältnisse grnndsäblich berüeksichtigen soll.

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