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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 267

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 267 (sequence 108)
Language
German
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:2<j7 Tann soll bei (Ziffer 8 Der letzte Latz gestrichest werben, ferner teile ich mit, das; ein Eventualantrag eistgelausen ist für den Iall, das; der Antrag Aachen zu Ziffer 8 abgelebtst werden sollte. Wilk (Thorn): Ich habe für den Fall, daß der Antrag abgelehnt werden fällte, den Passus, das; di: iZrauenvejreine ‘ dem jüdischen Frauenbund beitreten fallen, in Ziffer 8 zu streichen, d^n Antrag gestellt, hinter „treten" dann die Worte einzusetzen^ „wenn tunlich". Rechtsanwalt Pasch (Berlin): Zar Geschäftsordnung: Wegen der Unruhe im Saal ist hier, nichts mehr zu verstehen. Ich bitte den Herrn Vorsitzenden daher, die Telegierten nif ihre Plätze zu verweisen. I)i\ Apscl: Ich kann die Ausf ihruugen des He!rrn Vorredners ntir llnterstreichen. Wenn 2ie die y ebenswürdigkeit! hätten, ein paar Minuten fitzen zti bleiben, dann ist die Mädchenfiiage in tveiiigen Minuten erledigt. Fräulein Straus; (Aachen): R!eine Tomen und Herren! Ich möchte nur noch einige Gründe zu iunserem Gegenantrag, den lvir eingereicht haben, anführen. Wir wollen den Zusatz-„in besonderen Vereinen" hauptsächlich auch noch ans zwei Gründen. Ter erste. Grund ist folgender. Es ergehen fel r oft Anfragen chi inich von den gemischten Vereinen: Wie interessielen wir die lungen Mädchen für unsere Sache, und immer wieder kann ich nur die Antwort gefreit: Wir interessieren dist jungen Mäöch m nur dadurch,-das; wir sie zur Mitarbeit n-iib zwar - zur eigenen seit ständigen Mitarbeit heranziehen: Wenn die jungen Äädclien aber getrennt in gemischten Vereinen arbeiten — das ist zwar eine trarrige Tatsache, aper ich msts; es trotzdem eingestehen \—, dann verlass n sich die jungest Mädchen heute noch viel zu viel astf die Arbeit d r männlichen Mitglieder. Tas haben wir noch kürstich in Aachen lei der Tagung lös westdeutschen Bezirksverbandes erlebt. Ta wäre« nur aus Düsstldorf und .stöl» weibliche Telegierte erschienen. Alts wir die Frage lstellten: Warum 9t sind keine Tameu aus den anderen uns die Antivört: zta. die konnten einen eigenen Verein zu vertreten gestabt hätten,!>äjtest ereinen gekomstien?, da wurde nicht. Wenn die Tarnen aber -tandpuirkt aup betrachtet, der nicht so nnsvichtigj ist und.'zwar viel voll dem sie hinkommen müssen. Tas ist die eine Sache. Tie andere Sache ist von eineist vielleicht für manche Iugendvereine vom materiellen Standpunkte aus. Ich habe heute st Talles sprechen hören. Wir haben in Aachen lliOOstrdische Seelen, und in unseren beiden Iugeuüvereisten haben vir!etsta t80 Mitglieder. - Ich glaube, eine solche M tgliederzahl habest iwir in keiner anderen Stadt, wo ein einziger Verstn besteht und nstr. lfiOO jüdische Seelen sind, aufzinveiieu. Ich behaupte daher, da st stas nur, durch getrennte Trgan^aiionen zu erreichen ist.. - Ich will! diesen materiellen Grund nicht als Hauptgrund, jaber doch mindenests als Neben grund angeben. Tann haben wir stn Antrag gestellt,! bei Piinkt 8 den znreiten Satz: „Tie Mädchengrnspen treten dem jüdischen Frauenbund bei" zu streichen. Ich mus; i ochmalS betonen,! dhs; ick absolut dafür bi», dielen Zusatz zu streichen chtd zwar aus folgenden Gründen. Unsere weibliche Organisation im Rchmen des Ingendvlsreins ist itvch sehr jung, und wir haben bei uns erledigen. Wenn wist die Ziele des Iugendverei» selbst znnää st noch' sehr viel zu und des Verbandes

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