Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 264 (sequence 105)
- Language
- German
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deren, mp^licnft. fest organisierten Unlergrnvvc eines geniifdsten Iugendvereins. Darum möchten wir bittenbdiesen Punkt zu streichen. tBravo!» I >1-. pfcl: 5cti bitte?iränlein .'eiridi, die Anträge schriftlich zu forinnliercu. ich fdmi sie sonst nicht zur Abstiininnng bringen. jXdi n :[)ntc an, das; auch ein Vertreter des Freiburger Pereins das Worr zur Begründung seines Antrages wünictil. . llfedit, anwalt Wolf (Freibnrg): Meine verebrten Damen nstd Herren! ^ch bin in der glücklichen Lage. mich ganz kurz fassen zu können. Tie trefflichen Anssübrungen unserer (Heschäftsfübreriji, Fräulein Lora 'Perliner, erübrigen es für midi, alle 'Gründe darzülegen. we die uns in ,streiburg veranlagt üaben. diesen Antrag zu stellen und welche uns zu dein allgemeinen Wunsch veranlanr baben, dast es iämliidien Pereinen. die unserem Perdande angeliören, zur Pslidii geinadn' werbe, andi weibliche Mitglieder jeweils als vollberechtigt aiii',nnclimen -und anzuerkennen. Meine Damen und Zerren, die jüdisdie ichgendbewegnng beziveckt nians anderes, als den dstnainmenschlnst der gesamten jiidiidien Jugend, olme llntersdned des l^esdileäits, und da in es meiner Ansicht nadi »nd nadi Anfssisning unseres Vereins andi die Piiidn jedes- Verbandsvereins. dast er andi Mäddien als vollbereditigie Mitglieder bei sich ansnimml. b s ist von nrl. Berliner eingebend dargelegt worden, dast die eiranenwe r in jeder Lage des Lebens mit uns arbeitet, und es ist selbstverständlich, dast wir bei den Bestrebungen des stugendbundes die Mäddien itnd die nranenwelt an unserer Limite nicht verminen mögen. oeb möctne ans eins besonders biinveiien, das zins iir Dtellnng nnieres Antrages veranlastl bat. Der bervorragendfle zstveck .der Angendbewegung, der meines Eracbiens beute nodi nrdn genügend bervorgebobe i ist, ist vor allem der, dast den ortsiremden jungen Leuten dnrdi den. ^ngendverein die Möglidikeil gegeben werden soll, Anschlust in dem-Verein -,u finden, dast ibnen das, was ne sonst zu Hanse baben, der Ansdilnst an die Familie, erievt iverde. « Delir riditig!) Es ist ja leider Dat'gche. das; andi die jungen Damen lienizniage - ivir 'baben bs stalinilch.gebörr stin das.Erwerbsleben biuansgedrängt werden, und es ist ilieines Er, duens dann andi die Pilidit, das; ein solches Mäddu'ii in gltidier Böe ist bebandeli wird, wie ei» junger Mann. Dast ein junges Mfidchen ebne jeden sozialen llmer’düeb in jedem stugendbuud verein, dev dein Verbände angsböri. Ansnabme finden must,., sind die lbrii.ude. -»je uns mi! Dlellnng des Antrages veranlastl baben. Die Dae'en. die bier ailfgestellt und, sieben.mit diesem Anträge im Einklang. diej Tbest'ii erchniern nur. wie die Mäddienorganisaliön ansgebildet., werden sollst Aber wo keine Mädchenorganiiaiionen sind, ist es meines Eract'iens Ptlidi: eines jeden Vereins., die Mäddien anfznnebmen. Dies wellen wir.bense ansdrücklidi sestgestellt baben, und dies ist-der Dinn unseres Antrages. '«Beifall.i ,sträulein Brrtlia Pappcilbciin «,stranktiirt«: iV>> bedauere iebr. dast id> nidst den Anivrnd) daraus babe, ein neues Eremvlar der Damen zu fein. Daraus ist es jrvobl auch -zurückzust'ibren. dast idi 'erst febi zu Worte roitune. Das bedauere ich aber um io mebr, al^s Herr Dnndikus l*i\ Holläsider nid't-uiebr da ist. und die wenigen Worte, die idi-zu sagen babe. iid' aur seine Dbest-n bezieben. stw bedauere das deswegen, weil