Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 255 (sequence 96)
- Language
- German
- Belongs to
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— 255 -L-- schließlich aus den Mügliedsbeiträgey!der ganz große» Vereine seine Mittel bezieht, den Bestand der groß:n Vereine wohl berücksichtigt;' und deshalb verlangen wir, daß Sic Mitgliedsbeitrag erhöhen. Tenn auch 5 Pfg. mehr würde bereits eine erheplichc Belastung bei rfns ausmachen. Noch! eins, meine Damen und Herren! Sie müssen berücksichtigen, daß die Ärt und Weise, in der die durchaus verschieden ist. Ich will Ihnen; r Großstadt hier eine große, sehr große Re; von Mitgliedern, die nicht in der Lage i haben mif schwerem, schwerem Herzen »2 ans 3 Mk. jährlich erhöht. Wie sollen l für das Abonnement einer Zeitung ausz! seren Mitgliedern nickt zumuten. Wenn Sie das annehmen ne uns, dem wicktigsten und stärksten : Bedenken Sie wohl, was Sie da tun;! jjMaßregel— ich will nicht drohen, at daß die kleinen Vereine die großen ün sie mehr Stimmen haben. Also, mi zwangsweises Abonnement; das ist a csgeschlossen. Und flehentlich: keine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages.! >>e. Apfel: Es ist ein Antrag auf ^Schluß der Debatte von Herrn Rechtsantyalt l>i. Mäher (Bonn) gestellt worden. | Dp. Malier (Bonn!»: Ich bin mißverstanden wordenj. ich wollte nur ein Wort dazu sagen.'! \ ' Vereine zusaminenges cht sind, das beweisen. Wir Hab:n in der eihe von Mitgliedern, Sundcrte sind, 1.50 Mk. Zu zahlen. Wir unseren MitgliedsbeilrUg von wir da imstande sei», L.59 Mk. zugeben? Das können wir unversetzen Ihrer Vereinenden Tbdessloß. bringen Sie uns nicht zu einer er wir können es nichts dulden, dieser Weise terrorisieren, ^weil ne Damen und Herrlm, ckein ich bitte islpscl: Es ist also kein Schlüßantrag gestellt worden Wortmeldungen nur schriftlich vorzunehmen. Zunächst Herr Löwenstein (Göttingen). c s Ich Wort I>r. Ä bitte aber hat jetzt t'uixl, <-Ilc-iu. Löwenstein (Güttingen): Ich mochte noch auf ein anderes Moment, das im Anträge nicht ausgesprocheh ist, Hinweisen., In dem Augenblick, in dem der Antrag Nordhqusen angenommen wird, wird damit fostgestellt, daß jede Person 1.50j Mk. an den Verband bezahlt, der Verband nicht mehr ein Verband von Vereinen, sondern eit Verband von Personen wird. Ich möchte Sic daraus eingehend Hinweisen, daß wir das insofern betrachten! müssen, als dann statutengemäß und, fachlich ganz andere Aenderungejn ijm Vereinsleben eintrcten müssen. Wenn jede Person! 1.50 Mk. üicht ntehr, wie es früher war, an ihren Verein bezahlt, sondern an djen Verband, so er? hält jeder mit dieser Pflicht, die er dem Verbände igegenüber ausübt, auch Rechte, Rechte auf Einwirkung auf die Geschäftsführung des Ver-, bandes. Also dann ist der Verband ein Verband! voll Personen geworden und nicht mehr ein Verband von Vereinen, wie es bisher war. Daraus ergeben sich große Konsequenzen; deshalb!wollte ich nur davor warnen und auch auf dieses Moment, welches djcm Anträge Nordhausen zugrunde liegt, kurz Hinweisen.! Liebermensch (Plauen) im Wortlaut nicht verständlich, stellt zur Geschäftsordnung den Antrag auf Schluß der Debatte, weil er der