Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 256 (sequence 97)
- Language
- German
- Belongs to
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— 256 — Ansicht ijjt, j'DiiB üllijcmctit der Freiburger Antrag, der sich mit den! Wunschei das; Verbanüsvorstandes begegne, angenommen wird. Tie Abstimmung werde das beweisen, 1!j-. j Locssltt (Frankfurt) spricht sich zur Geschäftsordnung bestimmt Hegen den Antrag aus schlug der Debatte aus. Ter Antrag ist von ganz weittragender Bedeutung sowohl für die großen Jugendorganisationen wie auch für die neugegründeten Vereine. " I >r., Apfxt: Wir kommen zur Abstimmung über den Antrag (stebermänsch (Plaues) aus Dchlnß der Tebatte über die Beüragsfrage. Wir wollen versuchen, die Abslinunung ohne Dkiminliste vorznnchmen. Wer dasjir ist, -lrß die Debatte geschlossen wird, den bitte ich die Hand erheben. (Geschieht.» Ich bi le um die Gegenprobe.. Tie überwältigende Majorität hat sich für Dchlnß der Debatte ansgespr.iclicn. Wir stiimnen nun über die Dache selbst ab. Der weilergehcndc Antrag st der Antrag 'Rordhausen, der sagt: - „Der jährliche Beitrag der Einzelvercine beträgt pro Person und Jahr 1.50 Mk„ das Berbairdsorgan ist alsdann jedem Mitglied gratis zu liesern." schlage vor. daß wir auch hierüber, solange kein Zweifel bete Dtimmlisle abstimmen. Wer sür'den Antrag Nordhausen bitte ich die Hand zu erheben. «Geschieht.» bitte um die Gegenprobe. Antrag ist abgelebnt. Wir stimmen nnnmebr ab über den Aniburg unü den Antrag des Berbandsvorslandes, den Beitrag bis zur Nächsten Delegierteiwersammlnng ans 25 Pfg. pro stopf und Jahr sestznsetzen. Wer dafür ist, den bitte ich die Hand zu erheben, bitte um die Gegenprobe. Der Antrag 'ist zweifellos mit überwältigender Majorität angenommfn. Meine Tanien und Herren! Damit wir möglichst viel positive Arbeit u!nö positive Beschlüsse unter Tack und Fach bekoininen, schlage daß wir den Versuch machen, eine Reihe von Anträgen, über bisher weder in der Zeitung noch in den Vereinen, noch in der heutigen Tagung irgend eine Meinungsverschiedenheit erhoben bat, durch Akklamatton zu erledigen. schlage'vor. daß wir beginnen mit der Resolution „Landn". frage an, ob zu dem stapitel .Landgemeinden" jemand das ' Ich steht, ob ist, den Ich D ertrag Frc ich vor,- die sich Ich gemeind« Ich Wort wünscht (dies, geschieht». Dann stellen wir die Dache zurück. Ich schlage dann vor, daß wir versuchen, die Resolution „Jugendliche" drrch Akklamation zu erledigen. Tie Resolution lautet: „Ter erzieherische und soziale Zweck des Verbandsvereins kaiu nur erreicht werden, wenn die Beeinflussung der Jugend so früh -wie möglich einsctzt. Es ist die Pflicht der Jugendvercine, dafür zu sorgen, daß jedes jüdische Knabe und jedes jüdische Mädchen im Augenblicke.