Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 253 (sequence 94)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/4926451-6352289-6352366--0665-4926789- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 253 — trägen nicht astfzuhalten, sondern wir werden einfäch in ein oder zwei Sätzen jagen, welche! Ltellungnahmc dm Vorstand empfiehlt. Te^ Nordhäuser Antrag lag nicht ror, [unire aber zweifellos stmpatbisch begrünt wordni. Ich bitte jedoch, sdein Antrag Frciburg zuznstitzrmen. Ter Beitrag von 20 Pfg. war für einen Verband von 1500 Mitgliedern berechnet das', ein Verband von 15 000 Mitgliedern mit seinem großen Apparat 25 Pfg. erheien »ins;, — ich glaube, daran kann kein Zweifel sein, Fch beantragt daher zu diesem Anträge Akklamation. Es erbebt fch Widerspruch. >>>-. Vvrfflcr (Frankfurt a. M.): Etz tut mir furchtbar leid, ich habe aber von seiten einiger freunde Widerspruch veri omnien und halte mich für verpflichtet, diesem Widerspruch laut Ausdruck zu geben. Für die groszen Vereine b.'deutet eine Erköhuilg des Viitgliedsbeitrages um 5 Pfg. einen Mehraufwand von ptwaj70—80 DH. pro Jahr. Das fällt bei dem Budget e linigeirmaßen in die Wc>gscha,lc. Wir fügen nutz selbstverständlich der Menrheu, aber wir sprechen dagegen. 1>i. Apfel: Tann inuß ich dem Vertreter des Freiburger Vereins zur Begründung das Wort geben, ich lüfte aber .vu'rjrit Mager tFreiburg), die Lache recht kurz zu machen. Mager (Freiburgl!: Tem Wunsch des Herrn VelbanLsvorsitzenden will ich gerne Rechnung tragen und cherde die Lache recht kurz machen. Ter Eirund, weshalb von Freibnrg aus »er Antrag auf Erhöhung des Verbandsbeitrages eingebracht worden ist, ist der, das: uns —ich mußdas Wort gebrauchen^ Lic werden ics entschuldigen —, Ocifo uns die Lchnorrerei durchaus nicht gefallen kann. Ter Verkandcvorftand hat sich an die Einzellogen gewandt, obgleich die Vogen san.pen Vereinsgeu nicht — plätzest — sie sind nicht alle glänzend gestellt, auch d schon durch die einzelnen Vereine in Anspruch genoinmeif und. Wir haben mit Mühe durchgcsetzt, das; die Vogen die Beieinelan den einzelnen Plätzen unterstützen: nun kcmnst auf einmal chex Verbandsvorstand direkt und bittet die einzelnes Vogen, einen Beitrag, allerdings ohne irgendwelche Angabe der Hohe, direkt an dep Verbands- Vorstand abzuliefern. Wie gesagt, das könnte uns nicht gefallen. Wir haben das als etwas Unkorrektes, als eil|e Lcknorrerei befrachtet. Um dein entgegenzutreten, haben wir beschlossen, den Antrag zu stellen, der hier vorliegt. Herr Di-. Voefflcr vosn Frankfurier Verein meint, für einen groszen Verein wäre cs eine ^Belastung, wenn l>0—80 Mk. Mehrausgaben als Verdandsbcitrag entständen. Fch glaube. Vereine, wie der Montefiore-Perein Franks» :t oder der Gabriel Nießer-Vcrein Eöln mit 1500 oder 1000 Mitgliedei n, ii<jh sage für sc lche Vereine darf eine -Bagatelle von 00—80 Mk. B'reiMbeitrag nichts ansmachen. Einem kleineren Verein von 30 oder 5st Mitgliedern macht wiederum eine Erhöhung von 5 Pfg. pro Kopf g>!ir nichts aus. Herr lü-. Kahn (Eölni iagt mir eben: .Kennst Tn unseren Talles! Tann sage ich: Lpezidll der Eolner Verein gebt äußerst dann kann man sehr gut an Trinkiachen sparen. gern die Vereine mit Trncksacben ron allem Möglichen »nd es ist wünschenswert, das zu tun!age oder in einer Woche drei oi»er muß man doch sagen: Ta kann gespart fsterden, und da darf Eöln nicht vier Trnckscnhen splendid vor: Man setzt Hewiß in Kenntnis,' Wenn mah aber an einem bekommt, so