Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 237 (sequence 78)
- Language
- German
- Belongs to
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2c 7 — heutigen Versammlung nur dazu benutzt haben würde, für! seine Partei Geschäfte zst machen. Das ist wenigstens meine stersönl che Ansicht. Ich glaube aus Ihren Zwischenrufen entnehmen zu dürfen, daß Sie alle unseren Antrag unterstützt, haben würden und desbalb müssen wir einmütig Herrn 1>r. Apfel unser vollstes Vertrauen. )afür aussprechen, daß er den eben vorgelesenen Brief geschrieben un > abgesanöt hat. (lebhafter Beifall.) Rechlsanwalt Simon (Berlin): Ich halle tzs nicht für daß diese Angelegenheit von seiten )es Herrn l>r. Weißmau Sprache gekommen ist, weil ich sie ke nesfalls fü c von frgendtt e zipiellqr Bedeutung halte. Nachdem aber die Sache zur T' kommen ist und nachdem gegen Herrn Blnmenfeld derartig a erhoben sind, halte ich es für meine Pflicht, den Abwesenden zu nehmen. Wir haben eben gehör! — und das mußcketont Herr Blnmenfeld hätte Anwürfe erhoben gexen den ne band. . Ter Herr Vorredner hat sie substanziell und hat das; Herr Blnmenfeld an der Arbeit des »cutrelen Verband« der Majorität abweichende kZuriif: subjektive', nein, objekjt geübt hat. Das war sein" gutes Reckt als Mitglied düs V das darf ihm unter keinen Umständen als Ainvnrf pezeicki Eine andere f^rage ist die, ob e^ geschickt und ricbtüHw l »taltowitzer Verein, Herrn Blnmenseld bierber >u delegieren kann »tan streiten. Ich will die ^zage nicht entschieden ha; eine Ungezogenheit liegt nickt darijn. Tas äußerst«, was -seben tonnen, ist eine Ungeschicklichkeit. Mehr dürfen Sie und ich inuß die Vorwürfe znrückw'enen, die in all« r Verc den Kaktowitzer Verein und gegen Herrn Blui renfel!» erhobje isind. Herr Bluinenfeld war auck in Hannovei der t'kedner . mit gewaltigem Beifall gesprochen hat und der dort, uns iitnö bedeutende Anregungen zu den Arbeiten der neutralen geben hat, fodaß es ein sckweres Unrecht ist, ihn als « inen der neutralen Jugendbewegung zu bezeichnen. Wen « er d tnng des Verbandes kritisiert hat, so steht ibni das Recht Seite. Er'bat die Grenzen der Kritik aber nickst überschritt^! ist deshalb unzulässig, gegen Herrn Btuinenfcla diese Anwiilr heben, und ich weise sie zurück. (Beifall bei einein Teile sannnlung.) Eaprll (Wiesbaden): Ick möchte einige Worte zu eiN sprechen, die alle^Vereine angebt. Ick denke, das; uns di: Sack« und Verbandsvorstand nun wohl in jeder Wei e klar ist, u meine jck, das; wir nun wieder auf utr aus er dieser ezielu den Geschäftsbericht z können. Ta hätte ick einen Wunsch, > der vielleicht all«» kleii einen ans dem Herzen kommt. Wir baben den Kasser bericht bekommen und haben gefunden, daß.fürReisen nndPropagandr erhebliche Summe-ausgegeben worden ist, wir iij Wiesbaden l z. B. von den Reisen des Perbandsvorslandcs ^icmlicf wenig Seit Bestehen des Wiesbadener Vereins war niemand Bemer ein, und wir haben außer einigen schriftlichen bandsvorstandcs keinerlei Anregung von demselben biekomin ich möchte deshalb nicht als Vereinsvorstand von Wiesbadei bei ui khngen weckinäßi'g, n hier zur lcher prini^kussidn ge- Vorwürfe' in Schutz werden alen.Ver, sgesiihrt. eine von. ive Kritik indes, und et werden, von dem Tarüber len. Aber Sic darin isickt sagen, rng gegeü" ui worden der dort >r wichtige reine ge-' ^eschimpfer e Einrichdafür zur n, und es fe zli erder Beri d er Sache., Kattowitz deshalb i rückgehen ercn Ver-' vorgelegt eine ganz aben aber gemerkt, s im Ver-- des Ver- ^n. Aber sprechen.