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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 234

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 234 (sequence 75)
Language
German
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— 234 — einige Minuten Zeit geben, um zu zeigen, wie die Neutralität früher geübt worben ist. Ich kann das nicht zulasten; wir find uns schon Lichtenb'crg: lung, ob jemand gen führt; wir darüber einig geworden, daß das fortgesetzte Befragen der Versamm-. noch weiter sprechen kann, zn fortgesetzten ^chenin» verlieren nur Zeit. Ich kann diese Maßnahme nicht zulassen unj> bitte Herrn I>r. Weißmann, noch eine Minute zu sprechen. i>r. Weißmann: Tgnn werde ich däs, was ich noch zu.sagen habe, in einer Minute.znßunmenfassen. Meine Damen-und Herren! Wir sind iii läattowitz schon lange zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Neutralität Oöificr derzeitigen Verbanüsleitung nicht geübt.wird, daß zwar das Wort Neutralität von ihr immer gebraucht wird, daß aber die Neutralität, wenn es auf einen praktischen Iall ankchnmt, immer und immer gegen den Zionismus ansgeübt avird. Dafür (unpraktisches Beispiel im Iall 4attowitz. Wir halten dorr eine Gruppe von einigen Outsiders, die ar s unserem^ Verein ausgeschieüen sind, ans unserem Verein, der in dir Hauptsache michlzionistiscli zusammengesetzt ist. der durchaus iu neutralem Sinne geleiter worden ist; diese Outsiders habeit einen >irht!i provoziert und sind ausgeschlossen worden; sie haben sich separiert. Herr I>r. Apfel ist gekommen und hat in einem Briese sestgestelkt, daß wir in durchaus neutralem Sinne arbeiten, daß wir der Verbands ibee in jeder Weise gerecht werden. Trotzdem hat er uns hi^gezogen, kU.ein Anfnahmegesuch des anderen Vereins weiterbesteben lassen, ob schon das Gesuch längst zurückgezogen worden ist, und, das bat dabin ge ührt,.daß uns dadurch ein Bein gestellt worden ist. Wie würde es iit einer anderen Organisation sein, wenn einige Outsiders ans eitler Gruppe austrelen und darausbin der Verbandsverein nicht uniei stützt wird? (Große Unrube. Eebbafte Scklußrufe.) Dio Neutralität ist immer und immer im antizionistischen Sinne ausgeübt worden, u Durch die Beschlußfassung in der Zentralvereinssackie iß die Neutralität gegen die Zionisten durchbrochen worden. Man bat allerdings iu Hattowitz schon längst gewußt, daß ,, die Neutralität nicht geivabr: iviid. Es.muß der Vorwurf erboben werden, daß die Neutralität im Verbände gegen die Zionisten durchbrochen worden ist. «Erbbauer Wider uiruch. Unruhe. Beifall bei einigen Delegierten.) Eichtenberg: Ich konstatiere zunächst der Ordnung halber, daß Herr .College l>r. Avsel mir den Vorsitz übertragen bat. um selbü das Wort zu nebmen zur Erwiderung aus die Anssührungen des Herrn. I'i. Weißmann, ä >»>-. Apsel: Kleine Damen und Herren! Am 25. April ds. Is. richtete ich tolgetides Privatschreiben an Herrn Neckns-anwalt l üz Weiß» inann .in Hattowi?: ■ . Sebr geehrter Herr .College! Ich erfabre soeben ans,dem Bureau des Ingendverbandes, daß . der jüdische Ingendbund Hattowitz. dessen Leiter Sie sind, zur Iranktlirlek Delegiertentaaung außer Ihnen euch den zionistischen Parteisekretär Herrn Hurt Blumenseld entsenden will.

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