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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 230

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 230 (sequence 71)
Language
German
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— 230 — wir yunirfiit d-iejenigeu Anträge lmfiÄioitnitsc vorncbmeit, bei denen kein Widerspruch kriolgt, bei denen keine Diskussion gewünscht wird. Das wird ein halbes Dutzend sein. Dann wurden wir der Reihenfolge nach die einzelnen Anträge durchgehen und begründen lassen; dann mag einer dagegen sprechen, dann must die Versammlung Dcklust der Debatte beschliestei. Tie Dache ist nicht io schlimm. Ich würde Vorschlägen, Herr Nr. Locffler, daß Die vorläniig Ihren Antrag stunde zgrückziekien. ' ‘ Dr. ifuffflrr jlFrankfnrt): Seim die Dache nickt länger dauert, bin ick einverstandpn. l >,\ Apfel: Zind Sic mit der Beschränkung der Redezeit auf^D Minuten einverstanden? «ZnrUfe: 5 Minuten!) Der weitergc aendc Antrag ist, die Redezeit ani 3 Minuten zu beirchänten. Wer ist dafür? B ir-.uiacken de Gcgeiwrobez wer ist dagegen? Es ist kein Zweifel, das; der Antrag ar genommen ist. Sir treten ein in die Generaldebatte. Leser (Hamburg): Meine sehr geehrten Damen und Herren! Ich freue igick über dcn Einstigen Geschäftsbericht und inöckte doch in Zukunft zur Erwägt ng anheunstellen, ob ecnickt richtiger ist, den Geschäftsbericht vor der Delegiertentagnng den Delegierten gedruckt zugehcn zu lasten, ,tch glaube, das ist unbedingt richtig.. Icb itiust miili sehr kur; fassen und mochte deshalb ganz kurz erwähnen, das; wir uns in Hamburg freuen, das; nun endlich auch der jüdistbe Frauenbund als beratendes Mitglied in den Vorstand mit eingelreie» ist. Sstr versprechen »ns davon besonder-:- in Hamburg vollen Eriolg. Iib mochte unser Vontandsmitglied vom Frauenbund bitten.-nun danir Dorge zu tragen, das; anck die Zweigorganisation in Hamburg von nun ab nickst nur mit uns. arbeitet, besonders vor allen Dingen c-> unterlässt, gegen muzu arbeiten, da st sie vor allen Dingen dafür Dorge trägt, die ihr ungegliederten Mädchenorganisatio>u)ii mit zn liii-; heriiberznziehen. . » Sir ntiissen, aieine Damen und Herren, immer inebr und mehr zuieben. hast die Ritarbeit der Logen nicht nur eine materielle ist, sondern ne must weitaus ideeller insofern sein, dast nickt nur die Logen al:- wiche. sonder i. die Brüder cs al-:- Ehreiipslickt betrachten, ihre .stinder nmeren Bestrebungen znzuführen, «Beifall.) Es. darf nickt mehr Vorkommen Reihen eiuzillrete nin an linieren aber auch unsetch zu kur; fassen, der .jüdischen dast die Logenbrüder nntetstüizende Mitglieder unserer Blinde n^id, ihre Binder aber davon fern halten, in liniere i. Es ist niemand zn schleckst und niemand zu gut, st'strebnngen mitzuwirken. «Beifall.» Sir müssen Berbanösprinzipien nickt zu eng und nickt Sir müssen vor allen Dingen die 'Kasernierung Ugend in dcn jüdischen Organisationen verliieidcn. Sir wdlleii uns mit der jüdischen Irage beschäftigen, aber keine kanstnänni'chen Dereinsintereisen verfolgen, keine Dtenograpbiekurse abtuillen - das halte ick für schädlich —. wir wollen unsere-Jugend i aatsblirgerlich .erziehen insofern, ^daß wir sie vorbereiten, dast iif an allen' Einrichtungen des issfentlicken Lebens p'armes Interesse und Anteil nimmt, an der Verwaltung und Ein-

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