Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 229 (sequence 70)
- Language
- German
- Belongs to
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Lichtender^ (Hannover) zur Gescktäftsordinnlg: Wir haben, glaube ich, alle Intercn'e daran, was vorhin schon betont würde, daß möglichst zahlreiche Aeußcrnngen zni» Geschäftsbericht sratfinden, und aus dieiem Grunde bitte ich, von vornberin die Redezlit auf 7 Minuten zn lcesckränken. (Zurufe: 5 Minuten! l«> Minuten!) j I>r. Lvrsslrr (Frankfurt a. M.) zur (Geschäftsordnung: Ich möchte entgegen der Empfehlung des Herrn I>r. Apfel nahelegen, daß über die gedruc't vorliegenden Anträge bei der Diskuiiio i über den CTcfrfxiftf:- berickt >uirgesprock>cn wird. Man kann ja nicht wissen, ivelche Rügen oder Belobigungen nir den Vorstand oder einen Teil desselben im Laufe der Debatte über den Gesckcäftsberickt erfohtech die etwa wieder zu perjön.Iichen oder fachlichen Anseinandersetznngen führen und sich stundenlang hinziehen. Da-:- ist nach dem Vorhergehenden nicht abzufehen. Damit wir./aber zu fachlichen Ergebitisie c koinnteu, möchte ich/ das, was ich vorschlug, dringend empfehlen, und zwar umso mehrmals Fräulein Perliner bei Erstattung des (sseichäftshorichts verschiedentlich auf Rtsolntionen Hingeiviesen hat. die im Zuiümnkenhang mit dam Bericht standen und die gedruckt vorliegen. So gut chie sie dies^ Reso- Inlionen erwähnt hat, hätten ebeniognt die anderen Plag sindtzn können: i<;> sehe keinen Grund, nxinmt wir darüber, nicht sprechen sollen. Mir scheint es das Zweckinäßigfle. über alle gedruckt vorliegenden Refolutionefi oder Anträge im Rahmen der Generaldebatte mitznfprechen. (Widerspruch, vereinzelter Beifall.)! I>ij. Apfel: Ich habe bisher immer in dem Dinne für die heutige Beratung vorgearbeitet, daß ick meinen Borstandskollegen enipfohlen lmbe, sh vorzngehen. wie Herr Tr. Loefsler es jetzt getan hat: und doch muß tcfj 3ic bitten, seinem tltatc nickt zu folgen. Ich ^emerke ausdrücklich. dqß auch die Poritandsreiolutionen jetzt nichts Gegenstand der Debatte sein sollen. M. E. wird die Generaldebatte zum Geschäftsbericht!iick in kurzer Zeit abipielcn. n>eil die meisien Punkte mcht ' erwähiit werden können, da ne dock zu einem der später zu erörternden Anträge gehören. Ich muß deshalb gegen den Vorschlag des Herrit l>r.^ Loefsler sprechen, so sympathisch er mir auch ist, cheil ich weiß, daß ' eine Reihe von Delegierten den Wunsch bat, hier Proteste und Angriffe und Kritiken, speziell gegen die Verbandst!-itutzg, vorzubringcn. Ich mötlite mich nickt dem Vorwurf aussetzen, das dazu nickt Gelegenheit gegeben worden sei. M. E. wird die Ger erasdelxittc in einer halben stunde ihre Erledigung ftnden. , T»r. Lvcsfler i Frankfurt): 3ic iehen, nieine^Damen und Herren, iiieino Permuinng, die keine Grundlage hatte, uüvd bestätigt'durch dcis. was det Herr Vorsitzende eben ge'agt hat. Do notwendig nun auch Beschwerden gegen Vorkommnisse im Laufe des Jahres fein mögen, eben'o notwendig aber erkenne» mir es alle, daß lier etwas Dackliches beschlossen wird, >Md deshalb möckre ick meinen Antrag zur Geschäftsordnung tviederbolen. l>r Apfel: Ick machende,j xmnproniißvorscbla die allzsemeine Debatte in -•>- M Minuten zn Ende Rednern wird es schwer fallen, in der Generaldebatte vles. vor menten zubringen: sie werden fast i'ickts sagen was nickt m zufamiikenhängt. Bei den Anträgen :vürde ich d.znn t, haß wir versuchen, zu führen. Den :t einem Anträge io Vorgehen, daß