Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 225 (sequence 66)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/4926451-6352289-6352366--0637-4926761- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
225 nicht j»i Hause erledigen, die müssen wir hier vornehmen. Ta-:' Referal' könilen wir aber, .so leid es uns auch tut. zu .ßapse lesen. Ich niöchte dav, r warnen, ein so wichtiges Gebiet in einer kuifzen Zeit zu erledigen. Ich bitte Tic daher, lehnen Tie den Antrag des Vorstandes ab. IM-. Apfel: Gestatten Tic mir. Tie ans sollendes aufmerksam zu mae>en. Ersten-:-', das; die Herren Vertreter des Tagespreise, die an allen internen Tachen kein Interesse habe», > ur noch auf die.Holländers hen Thesen, die wir zur Berufswahl anne Zlwitens würde ich es als eine Taktlosigkeit empsinden, wenn wik nich^ auf einen nicht unerheblich erkrankten Mann, der eigens'unter crln bliche» Dpsern von Berlin hierher gekommen ist, Rücksicht nehmen, ivol ten. Allein (Eisen): Das wichtigste ist die der Unterstützung bei der Bernfsivahl. Wir anhören, und ich r>erftehe die Dppositi>)n nicht: Gri^nd. Ich kann nur sagen: Es ist nichts alt des linen oder nicht, warten. rge der Bernfsn^bl 'und tuiiffen das Referat hier : ich ahne allerdings den eine Pflicht des Änstandcr eigens zu den; Bor- Ja' wollte auch nur das; wir .Herrn > M-. Holländer anhören, trade hierhergekommen ist. Rechtsanwalt IM'. Horvwi« (Frankfurt) bitten, dem Vorschläge des Verbandsvorstaw>es mit folgender Maf;-- gabe znznslimmen. Herr IM-. Holländer soll das Referat erstatten: die Debatte iibdr den Geschäftsbericht und die! Anträge, die vorliegen, sollrn sich dann mit der Debatte über das' Referat znsamme»sch!ies;en. und wir wollen später noch das Referat von Fräulein Berliner an hören. M. E. ist es deshalb nötig, das Referat zu hören, weil es ein. in sich geschlossenes Referat sein wird, und iveil die hierhergekommenen delegierten natürlich den Wunsch haben, eir en geschlossenen Vortrag zu hören, ans dem Änregnngen in viel reicherer Iiille und in besserer Dnnharbeilnng hervorgehen werden, als ans dem. was Diskussion-;'- redncr gelegentlich Vorbringen können. IM-, Apfel: Ich schlage vor, das; wir den durch Handanfbeben fest zu stellen,'wie die Ttiisiiiinng der Versammlung ist. Es gibt dies zwar kein ganz genaues Bild denken nach der Abstimmung bestehen solltei abstimmen. (Zuruf: Wie lange dauert das 9i dem Zustande des Herrn IM*. Hollgndcr ab: dauern, wie ich annehme. Wir wollen uns ich für ist, das; das Referat jetzt gehalten wird, (Geschieht.) Ich bitte um die Gegenprobe, bitte also (Geschieht.) Mein Vorschlag ist mit übergr men worden. Ich bitte, keinem der Abniliimenden andere Motive im Interesse der Würde der Versammlung halten. Versuch machen, lediglich und ivenn erhebliche Bel, so norden wir anders eferat?) Das bängt von es wird aber nicht lange flüssig machen. Wer dadisii bitte ich anfznstehen. die andern an-fzustehen. oster Mehrheit ängenömunterzulegeN als sachliche: ick würde das nicht Ich frage die Mi norität, ob sie noch Wert darauf le(tt, dast eine Abstimmung nach der Liste vorgenommen wird. Tas ist nicht der Fall. Ich übertrage nunmehr die Leitung Herrn Rechtsanwalt Licmenüerg und bitte Herrn I»'. Holländer, bas Referat zu halten. Ich möchte aber diesen Anlast nicht vorübergehen lassen, ohne ihm fttt-baschettenc Beispiel von Disziplin zu! danken.