Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 224 (sequence 65)
- Language
- German
- Belongs to
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— 224 — mejien, i;t bodv zxi bcbcnfcn, tKifj u>ir nur einnuU in;hxm ^uibrcit }ii* ürmmonfommcu und dann doch auch etwas Zeit hoben müssen, uns zu der allgeineincn Ltellungnahme des Verbandes auszusprechen. Zmn . Geschäftsbericht, der uits vorgclegt worden ist, bat bisher kein einziger sprerl^en können., Ick incine aber, das; ein solcher Verband, wie der nnjerige, sich nicht allein ans zwei Personen, die die Leitung haben, verlassen kann. Ich lege daher Wert daraus, das; auch der Geschäftsbericht einmal besprochen wird. ( I)r. Apfclr Nachdem die Diskussion über die Referate beendet rein wird, die nicht sehr lange dauern wird, haben wir noch drei stunden Zeit zur Besprechung des Geschäftsberichts. Fcucrring (Halberstadt): Rtan ist aber nach diesen sehr schwierigen Verhandlungen doch mich müde und wird, je später cs wird, nicht mehr io genau den Ausführungen der einzelnen Redner folgen können. Ich betone datier nochmals, daß ich es für wünschenswert ballen würde, zunächst einmal den Geschäftsbericht zu besprechen. I »r. Wcisnnann (.stattowitz):. Was ick sagen wollte, har ickon Herr Fenerring gesagt. Ich bin auch der Ansicht. daß wirb zunächst einmal in die Generaldiskussion ciutreleu müssen. Es wäre natürlich sehr schön, wenn wir nachher auch noch die angekündigten Referate hören können. Wir find aber zunächst einmal zusammen, „in uns über die ■ Listigkeit des Verbandes anszniprechen. > Lichtriibcrn (Hannover): Meine Damen u,pd Herren, ich möchte Die dringend bitten, >o ivichtig auch alle anderen Punkte sind, die noch., zu besprechen sind, das Referat über die Berufswahl der .jüdischen j Jugend doch unter allen Umständen sevr hallen zu lassen, da es sonst ' wegen des! schlechten Gefundheitszustandes des Herrn I)r. Holländer überbanpt chiiän mehr gehalten werden kann. Ueberall ist betont worden, wie außerordentlich erfreulich die Würdigung der Iugeüdvereine durch die anderen .Konfessionen ist und wie überhaupt ein gemeinsames Band um Sie ganze Jugendpflege cchschlungen ist und wie dies insbesondere anerkannt wird von Behörden uind interkonfessionellen Organisationen. Diese Lrganisalionen buben die Frage der Berufswahl mit zuin Hauptpunkt ihrer Beratuilgep und Beschlußfassungen gemacht, und ick möchte nickt gerne, daß diese Tagung auseinandergebr, ohne daß wir diese wichtige Frage angeschnittenhaben. Wir inüisen nach außen bin ein Beispiel geben, daß ivir aiich die Bedeutung dieser Frage zu schätzen wissen, schon um nicht 'den anderen .siotifeffiotreti gegenüber zurück.zustehen. Der harmonische Zusammenhang mit allen anderen Organisationen kann durch nichts'besser gewährleistet werden. (Lehr richtig!) Und aus diesem wichtigen Grunde, meine verehrten Damen und Herren, sowie deshalb, weil Herr ,I>i\ Holländer sonst nicht mehr sprechen kann, bitte ich Die, das Referat jetzt entgegen zu nehmen. R.-Ä. Gvttschalk (Hamburg): Ich halte das Referat für zu notwendig, als daß wir es in einer verhältnismäßig kurzen Zeit durchpeitschen. .Ich bitte den Derbandsvorstand vielmehr, dieses Referat im Druck erschxinen zu lassen und es den einzelnen Delegierten dann zuzusetiden. liniere Debatte über den Geschäftsbericht können wir aber