Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 223 (sequence 64)
- Language
- German
- Belongs to
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— 223 — Nippel (Hainwver): Es ist gejagt worden, meine en und Herrau.' nur nationale finden batten keinen Platz in unseren Reihen. Es >näre meines Erachtens Sacke des Herrn f >r. Apfel was er unter national versteht) Dt. Apfel: Ich erkläre mich gern bereit ' 'Pani gewesen mich be uns zu mgen. ule abend mit Herr» Appel darüber zn uiileichalkcn. Es ist aber nicht möglich, nach schlich der Diskussion gviichen Herrn Appel und Herrn Apfel eine Untcrbaltnng iiber diele ff rage hier zu führen. Appel (Hannover): Tie S^cke bar hier zu keiner harmonisgien Aus-' sprach^: geführt, wie es im Sinne Rieffers hätti geschehe» uiüfie». . Es wärckvon Herrn >»r. Apfel anigebrachr gewesen, eine Kjonniii'sion einzuietzen, damit wir zn einer chinigung gekonnnen wären. (ich meine., dafz das im Interene der ganzen Lache gelegen Witte. Ich beantrage also, einige Herren ans den vpr'chiedenen Parteien zu die'er Besprechung zusammen zu rufe». \ , |Dr. Apfel: Es erbebt sich setzt die iebr schwierige Frage deA weite-. reu Anordnung des heutigen Lagos. Leider sind wir durch ein recht trauriges Ereignis in einem Punkte nicht mehr in der Lage, frei vetfügsn zn können. Herr IN. Holländer, der in den letzten Tagen bedenklick erkrankt war und der sich unter nicht ungefährliche» Umständen nach Frankfurt begeben bat und sich sofort nach Beendigung seines Vortrages anl ärztlichen Rat ivieder ins Bett begeben mns;. ist nicht in der Lage, 'ich hier noch langer anfhalten zn könneii. Es erbebt sich also für uns die Frage, ob wir auf das Thema „Tie Berufswahl der jüdischen Fugend" verzichten ivollen oder nicht. Es handelt sich hier um etwas wirklich Positives: ich glaube, dag wir nicht darauf verzichten fünften. Ich schlage Ihnen deshalb folgendes vor. Herr l>r. Holländer, deriso kurz spreclten wird, wie es sein Ztraukbeitszuslaiiid bedingt 'lind wie es mit dem Thema vereinbar iit, und Fräulein Berliner, die auch nur wenig sagen will, halten zunächst ihre Vorträge. Tann haben wir die beiden angekündigten Referate erledigt, Dann würde ich den weiteren Vorschlag machen, das; wik von deich etwa ein Dutzend Anträgen zunächst diejenigen herausnehmen, von denen ich weis;, daß darüber überhaitpt nicht die leiseste Diskussion entstehen wird, weil Wortmeldungen dazu nicht vorliegen. Zum Schluß nehmen wir dann die Anträge, für die Wortmeldungen vorliegen und ivo Meinungsverschiedenheiten entstehen könneit. Aber vielleicht find 2te in der Sage, sich während der Vorträge bessere Vorschläge zu überlegen und sie mir schriftlich zu unterbreiten.. Ich »ins; ju nieinemBedauern auf eine halbe Stunde den Vorsitz abgeben, da ich physisch-nicht mehr in der Lage bin, denselben zn führen. .Herr De. Holländer wird mir das nicht verübeln. Ick werde mich im Nebenzimmer auilchlten und bitte diejenigen. Telegierren, die einen beiseren Vorschlag suchen, mir ihn.dort zu sagen. .Auf alle Fälle bitte ich Sie aber, die so »überaus ivichtige Frage der Berufswahl der jüdischen Jugend jetzt zn behandeln und dieses Referat zunächst anzuboren. Wir norden uns also über die weitere geschäftsordnungsmäßige Behandlung jdcr Tagesordnung später unterhalten könne». Feuerring (Halberstaöt): Bei aller Wertschätzung für Herrn Dr. Holländer und bei der Bedeutung, die wir seinem Referat bei- L