Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 222 (sequence 63)
- Language
- German
- Belongs to
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Erörterungen nichts ersprießliches im ernstesten -Zinne des Wortes für die Jugendbewegung herauskommen könne. Nachdem wir vor zwei Jahren in Leipzig einen Verein gegründet hatten, ist der Verband an uns hcrangetrctcn und hat gesagt: Tie leinen Vorzügliches und interessieren sich für die Jugendbewegung, schlichen Tie sich uns an. Tas haben wir getan, und wir haben in zwei Sitzungen zwei Nächte hindurch uns mit dieser Lache befaßt. Jetzt sind wir' zwei Monate Schrein Verbände angcschlonen, und jetzt müssen wir zu der Frage Stellung nehmen, die uns nictn interessiert, sondern die uns vielleicht schädlich ist. Wir sind n<>I,-n.« volens gezuningen worden, hier zu einer Frage Stellung zu nehmen, die sich hätte erledigen lassen, wenn die Herren des Vorstandes als derr wichtigsten Punkt auf die Tagesordnung gesetzt hätten: Erledigung der Angelegenheit durch eine Friedenskommission. Tann würden wir heute weiter sein und würden üir die Jugendbewegung das geleistet habe», was Ihnen wahrscheinlich jetzt nur gedruckt vonzelegk werden wird. l>r. Apfel: Ich bemühe mich, möglichst weitherzig zu sein, aber das überschreitet doch den Rahmen einer kurzen Erklärung. Portes (Leipzig): Ich wollte nur lagen, das; wir nns sehr für die positive Jugendarbeit interessieren und das; der Verein Leipzig darin sein Heih mehr erblickt als in den Erörterungen, ivie sie hier vorgekommcn «sind. Ich bitte Sie, überzeugt zu sein, das; es uns fern gelegen Kat. liier mit dem Ane-trilr zu droben, etwa um Ihren Verband zif! sprengen. Wir haben uns getagt, der Vorstand möge uns die Gewähr geben, daß die Neutralität gewahrt witd.; Ter Vorstand bar die Pflicht, das zu tun, weil das unser Perhandsstalut besagt. Wenn wir die Zionincn — l >>-. Apfel: Ich muß Sie ersuchen, zum Schluß;>» kommen. Porge-:- kLeipzia): Wir würden es in Leipzig sehr begrüßen «der N.tcb'atz bleibt dem Stenographen ivegen der Unrnoe im Saal unverständlich). I »>-.! Apfel: Alsallerletzter Redner bar das Wort Herr Lehrer Appel ah-:- .Hannover, Leinler Appel «Hannover): Meine Taiucn und Herren! Ich bitte, auch bei -mir die Rücksicht walten zu lassen, die dem Herrn Vorredner zuteil geworden ist, und ich bitte zu ent'cbnldigcn, wenn ich vielleicht ctnms über den Rahmen einer persönlichen Bemerkung hinausgehc. ■ I>r. Apfel: Tie Sache dünkt mir gefahrdrohend. (Heiterkeit.) Ich bitte Sitz, sprechen Sie kurz. Appel (Hannover): Ich bedauere, daß nicht alle Redner im Laufe des Vorhiitlags zu Wort gekommen sind, die sich gemeldet haben. Es mag das-aber durch die Kürze der Zeit notwendig geworden sein. Auch chedauerc. ich. daß LP Tebatte durch Beschluß der Mehrheit abgekürzt worden jst, denn es ift'vieles nicht geklärt worden, es haben sich viele Ungenachgkcitcn eingestellt, und auf einige Ungenanigkeiten möchte ich minweise«. Ich möchte zunächst ans den Begriff des Nationalen zu jprechen ikommen. «Lebhafter Widerspruch.)! l>r. Ilpfcl: Ich bitte Sie, lediglich die persönliche ErkläNmg abgeben zu, wollen, die Sie beabsichtigt haben, sich nicht aber aufi das soeben ancfeschnittenc Gebiet zu begeben.