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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 216

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 216 (sequence 57)
Language
German
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ricktung einer Bibliotbek beschäftigt ist, sehr wertvolle Anregung geben wird. . _ bitte Dinut noch, bevor wir-sortsabren. zu gestalten, das; Herr l»r. tZoesfler vom frankfurter Verein einige weitere Mitteilungen, die sich aus den heutigen Abend und aus den morgigen Ausflug beziehen, an Sie richtet. ' - Herr I)r. i.'orfilrr gib: Anregungen bezüglich des festmables und des Ausfluges nach Hoiuburg und der Saalburg. ,Herr!>>'. Locfslcr fährt daun fort: Schließlich habe ich noch mitzutcileu — eine Mitteilung, die mir der Herr Vorsitzende überließ —, daß sich noch einige Trganisationew nachträglich gemeldel baden, die uns ihre Wünsche zu unserer Telegiertentagung dargebracht haben. Es ist dies der Verband selbständiger jüdischer .Handwerker, der gestern abend einen Redner geschickt hat, der aber versehentlich nickt zu Worte gekommen ist. Außerdem haben die hiesigen evangelischen Iugendvereine, deren stärkste Vertretung der Wartburgverein istz uns ihre Glückwünsche übersandt. Ter Pfarrer Iaeger schrieb einen sebr liebenswürdigen Brief, in dein er feinem Bedauern Ausdruck gab, daß er der Telegiertentagung leider nickt beiwohnen könne. I»r. Apfel: Wir fahren in der sachlichen Beratung über die Zentralvereinsangelegenheit fort. Bisher liegen vor die Ihnen bereits von mir mitgeteilten Anträge. Es ist noch neu hiuzugekommen ein Antrag, den ich nachher verlesen werde. Nach einstimmigem Beschluß der Telegierteuveriammlung hat je ein Redner für und ein Redner gegen jeden Antrag das Wort und zwar stets 10 Minuten lang. Rechtsanwalt Löwenstöin (Aachen): Ich habe im Namen von etwa .1-) Vereinen einen Geschäftsordnungsantrag zu stellen, der folgenderniaßen lautet: „Tie Unterzeichneten Vereine beantragen, iin Interesse der praktischen Arbeit und ohne eine Kritik au den Anträgen zu üben, über säiutlicke weiteren Anträge zu der Angelegenheit des Zentralvereins zur Tagesordnung überzugehen." I>r. Apfel: Es liegt jetzt der geschäftsordnungsmäßige Antrag auf Ilebergang zur Tagesordnung vor, für den ich einem Redner für und einem Redner dagegen das Wort erteilen muß. Ich nehme an, daß >°e>crr Löwenstein seinen Antrag selbst begründen wird, und ich möchte bitten, daß sich die anderen Antragsteller dann auf einen Herrn einigen, der dagegen spricht, und dem Sic am ehesten das Vertrauen schenken, die Gegengründe geltend zu machen. '(Zuruf: Dr. Rieger.) Es scheint gewünscht zu werden, daß Herr 1 »r. Rieger gegen den Ilebergang zur Tagesordnung sprechen soll. Ich macke darauf aufmerksam, damit nickt unnötige Gesckäftsordnungsdebatien entstehen, das; durch Annahme des Antrages auf Ilebergang zur Tagesordnung der ganze fall Zentralverein erledigt isl.- , Es wird.weben beantragt, bevor wir den Antrag auf Ilebergang zur Tagesordnung über die vorliegenden Anträge zur Abstimmung bringeiz, die neu eingegangeueii Resolutionen zu verkünden, weil dies

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