Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 215 (sequence 56)
- Language
- German
- Belongs to
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- 215 - hebraique. Nous ne pourrons en eklet demander L nos deleguds de comprendre toutes les langues qui se parlent en Europe ... .... Au point de vue de la ' politique internationale, une Fdddration comme celle que je r£ve, aurait aussi une belle tache ä remplir. Citoyens fran?ais, allemands ou anglais d’origine juive, nous pourrions nous plus que quiconque, unir nos efforts ä ceux de tous les hommes de coeur qui veulent paire desparaitre ce' fkau qu’est la guerre et voir se lever enfin l’öre de la fraternik des peuples . . . Camarades, ce que le vous propose lä au .nom de notre jeune Association, ä vous, nos ainss, d vous qui etes le nombre c’est de travailler surtout et avant ä l'uniW morale du judaisme ... (Anhaltender stürmischer Beifall.» j - 1>i°. Apfel: Tie Bruderhand, die uns über die Grenze van dem Herrn Vertreter, der Association des jennos juifs entgegeitgestreckt isl, ergreifen wir mit großer Herzlichkeit. (Lebhafter Beifall.) Ter Gedanke, einen Zusammenschluß 6er} gesamten neutralen jüdisck)en Jugendbewegung Europas, der österreichischen, französischen und anderer Staaten in die Wege zu leiten, ist, glaube ich, der allergrößten Beachtung wert, und ich glaube, wir können allesamt dem. Gedanken folgen, daß ein solcher Kongreß nicht allein von großem Segen, sein könnte für die jüdische Jugendbewegung, sondern auch ganz.wesentlich, zur Lolksverbrüderung beitragen dürfte. Aus diesem Grunde begrüße ich die Worte des Herrn Redners ans das Allerherzlichste. Ich -hoffe, daß der Einklang der Anschauungen in weiterer gemeinsamer Arbeit noch gefestigt werden wird. (Stürmischer Beifall.) Tann kann ich es mir nicht versagen, der Tehegiertenversammlung mein Kompliment über die glänzenden französischen Sprachkenntnisse zu machen, die durch die vielen Beisallsänßernngen betvieien worden sind. (Große Heiterkeit.) Nachdem ich noch kurz kund gebe, daß auch die Hainburger Wandergruppe heute wandert und uns aus Buxtehude grüßt, teile ich weiter mit, daß einige Herren unter dem Einfluß iber heutigen Debatte/dem Verbände recht namhafte Beträge gespendet haben. Ich freue mich, fesiftellen zu können, daß von seiten einer Anzahl von Herren gebeten, worden ist, eine Liste zur Ergänzung dieser Spende zirkulieren zu lassen, möchte.jedoch ausdrücklich und dringend bitten, daß kein Telegierter etwa über seine Verhältnisse zeichnet. Ich habe den Wunsch, die Liste zirkulieren zu lassen, im Interesse der Berbandsfinanzen nicht zurückweisen können. Tann habe ich iveiter mitzuteilen/ daß. bezüglich der Erledigung der Frage der Reisediäten unser Borstandskollege, Herr Felix Meyer, sich in der Zeit von 6 bis 7 Uhr im Nebenraume aushält und die Tekegierten bitten läßt — natürlich nicht in Scharen, sondern nacheinander, — dorthin zu kommen und die Fahrtkosten 3. Klasse anzugeben und eventuell auch anzugeben, ans welche Gebühren Sie im Interesse der Sache verzichten wollen. (Hejterkeit.) Tann habe ich anzukündigen, daß in eihem Nebenraume eine sehr beachtenswerte Ausstellung des bekannten Verlags Kauffmann-Frankfurt a. M. eingerichtet ist, die jedem Vereinsleiter, der mit der,Er-