Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 196 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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vor die Türe Handlung der gesetzt wird, lediglich aus £\ilt die Versammlung eine solche Be- Verbandsinteresse gestellten Anträge für richtig, so mi ge man anfnören, von dem Neutralitätsprinzip des Verbandes zu sprechen (Selr richtig!»: denn dann kann der Verband Fein Sommelpuntt mehr t'iit für Hilden jeder Gesinnung. Nur dieses Ncuträlitätsprinzip aber gibt dem Verband seine Eristenzberechtigung und war das virklich Neue bei seiner Gründung. Wenn Sie heute die B:rliner Anträge ablehnen, so durchbrechen Lie das Neutralitätsprinzit und bringen den Verband in die Gefahr, nicht mehr der Sammelpunkt aller jungen finden zu sein. Denn bei aller Loyalität und bei allem Respekt vor Mehrheitsbeschlüssen ist es mir zweifelhaft, ob nach ein an solchen Beschluß alle unsere zionistischen Mitglieder draußen mit der alten Verbandsfrende und Hingebung werden wcucrarbe ten, wollen, oäi will nicht drohen und auck keine Pression ausüben. Aber zu beachten ist diese Gefahr für den Verband sicherlich. Denn für eine Gefahr für den Verband, für eine Beeinträchtigung seiner Bedeutung und seiner Wirksamkeit, vielleicht sogar seiner Erisymzmöglickkcit. müsste ich das Ausscheiden der Zionisten ansehen. Daher berücksichtigen Hie den Gerechtigkeitsstandpnnkt und geben Prinzip konsequenten Beschlus; uns Zio- Mitarbeit. tBeifall.i .Sie durch einen unserem nisten die Möglichkeit zur Pr. Apscl: Es sind verschiedene Anträge eingclanfcn. uin die ich gern heriimkommen möchte, eine Viertelstunde Zeit ii Zunächst sind einige denen der eine dabingebt, setzen, off, erlaube mir,? weil leider jede Abstimmung im Minimum Anspruch nehmen wird. Es müßte die namentliche Liste verlese» Werden und es müstte jeder Verein danach einzeln abstimmen. Heschäftsordnnngsanträge eingxlaufen, von mn solle eine Redezeit von Ist Minuten festmen einen .;loinpromißvorschlag zu machen.. Meine zionistischen szrenn>e im Verbandsvorstand und die .übrigen Herren des Berbandsvorstandes haben gestern, nnbeschavet obrer Entscheidung, erwogen und beschlossen, olmen'vorzuschlagen. das; eine derartige Debatte nicht in iwinitnm gehe. Wir hatten uns gesagt, daß es iebr stlchn :väre, ivenn ine Delcgiertenversammlung ''ich überzeugen lasst', das; es am praktisch ten wäre, wenn sechs .Herren sprechen, und wir hatten uns darüber besteht, daß eine Zweidrittelmehrheit für eine reätzniigsäiiüernng nicht zu erreichen ist. das; also d der Minderheit sind letzten Redner znznbillige daß wir folgende Herren Brodnitz-Berlin, I>,\ Moses I>r. osi Zjalm oder Herr niüssen ,'ich untereinander I>r. Badt 'prechen soll. Wenn das nicht geschieht, Abstimmiingsmaschine in geeinigt da nämlich die Vermutung e Herren, die die Anträge gestellt haben, in diesen Herren ans Lovalitälsgrüiiden den Deshalb möclste ick ohnen vorschlagen, zu Worte tommen lassen: Instizrat T»r. -Berlin und daß dann »och entweder Herr tommerzienrat Dtein — die beiden Herren einigen - und daß als Schlußredner Herr ch weiß, daß dem einen oder dem anderen das Herz bluten wird, wenn er auf diesen >rompromiß cingchen muß. dann bleibt nichts anderes übrig, als die llewegnng zu setzen.