Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 197

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 197 (sequence 38)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
78% known words query
IRI
…/4926451-6352289-6352366--0609-4926733
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

v\di möchte nod* einen weiteren Vorschlag machen, nämlicl) den. daß wir die übrijtc» Redner eriudxm, fidi mit einer ifiedezeit von 1.0 -yf Minuten i^uriif: 5 Minuteni zu bt’miiiswn. * •' - Rein, meine Damen und -Herren, wir wollen diese ^Tebatie nicht ^übers .Enie brechen, Fd, ivürde es iniber für richtig lallten, ivenn alle - Geschäftsordnunasanträge zu dieser Fragö zunäcknt einmal zurückgezogen würde,)/ sich darf >vobl annehinen, daß d>)s dersFall ist. (Zurur: Zur Oleichäftsordnung.'» 'sw bemerke, daß. wenn irgend jemand absolut zur Gesdnifts- . ordnnna ipredzen will, id> iclbstverständlidi parlanientarisd, über säintlidv Anträge abstimnien lassen niufz. Wir verlieren daniz aber nach . meiner Meinung wenigstens eine Stunde Zeit, ebe der nächste Tis- _ kuüiwnsrcduer zu Worte kommt. / Ein Bedenken muß nod) hervorgehoben werden, und das ist, daß nod) ein Antrag zur Sacke eingelaufen ist und daß geiviß noch mehrere Anträge cinlaufen werden. Meine Tarnen und Herren, desbaib mödite id, als Vorsitzender der Versammlung Ihnen dringend raten, zunächst einmal alle Abänderungsanträge zurückzustellen und naä> Anböruug der vier Redner mit je 10 Minuten Redezeit zunächst einmal über die vrinzipielle Frage abstimmen zu lassen, daß wir aber ausdrücklid) kundgeben — um niemand inündtot zu niackicn —, daß cs gestattet ist. Abänderungsanträsze oder stoiiiproinißanlräge einzubringen. und daß wir zu diesen .lionunwmißianträgen nack, der Hauvtabstiininung je einem Redner dafür und dagcigen das Wort gehe». r Einen Wideripruck) gegen meinen Vors^ilag habe ist) nid>t gehört, wir verfahren also demgemäß. Als erster Diskussionsredner bat somit Herr,'mstizrat l w. Brodnitz-Berlin das Wort. 'sdi bebe nod,. auslrücklid, hervor, da; die Redezeit auf das (tzeliauene innegebalten iverdcn muß, daß ist, aber eine halbe Minute vor Ablauf' der festgesetzte» Zeit jeden Rkdner dsiraut siüfmerksam uiasben werde. > 'snitizrat I»-. Broduiu lBerlinl: Meine Tarnen und Herren! Ichgl-hibe. es wird dieser Parnung sür mid, l id)t bedürfen, da ich,niich fickt kurz üiisen iverde. iWenn ich bier das L.wrt ergreife, so liegt die Verüntning für mich nalie, liier die (ilelegenheit zu begrüßen, als Zen» tralvereinier -vqr 'sbncn^ zu' ipredn'» und die großen Fragen, die die öffentliche jüdiidie (tzegeitwart besdiäftigen. agf diesem Boden l>ier. einmal zum Anstrag zu bringen. ' . Meine Tanien und Herren, id) svredie bier in ineiner Eigeinchaft als Mitglied des Vorstandes Fbres Verbandes, ist, ipreckie hier als einer, der redlist) mit 'shnen zusammengearbeitel bat und spred,e nur in dieser Eigsmichast.! Fd, danke nnsernr verehrten Vorsitzenden, ineinein Freunde 10. Aviel, für die istwuen und klaren Worte, die er hier gesprochen hat. Es war -für js'den stlles, was er ißigte, rücklmltlos klar, und'jeder, der bören will, weiß jetzs, worum es sidi handelt. Aber es ssheint ja. daß gegenwärtig das Hören pnd ansts das Sehen m der 'sndsnibeit ein wenig geliltsw hat. Mir^ persönlisch wenigstens ist das Meiste von dem, was id, über die Resolution unseres Zc'ntralvetzeins in der Tesfentlich»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.