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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 195

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 195 (sequence 36)
Language
German
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t 195 - har her Ausschuß imierc£ Vereins und ieiii Vorstand. her au». 18 Perionen betteln — alio nicht eine iebr iicmpc jinbl —, das Recht, den Verein nach außen zu vertreten, und seine Rechte im Verbände wahrznnehmen. Tie Oieneralveriaminluiut findet nnr einmal im Jahr statr Es steht allerdings 30 Mitgliedern des Verein» das Recht zu, die Einberufniig einer außerordentlichen Generalversammlung zu verlangelt. (5» ist daher ganz selbstverständlicli, das; der Vorstand ltnö der Ausschuß über solche machen selbst bestiininen können. Es ist natürlich das Recht eines jeden Mitgliedes, wenn ihm etwa» an den Beschlüssen des Vorstandes und des Ausschusses nicht gefallen sollte, die Eiuberusnng einer auszerordentlichen Generalversammlung zu verlangen und ans dieser eine Beschlußfassung der gesgnilen Mitglieder herbeizusühren. Ich halte diese Irage für ganz untergeordneter Natur, wollte sie aber! Vorbringen, uni keinen Zweifel darüber anskoinmen zu lassendas; der 'Antrag de» Berliner Verein» als solcher durchaus korrekt eingebracht worden ist. Und nun »ins; ich mich zu einigen Bemerkungen ivende», die'Herr I >r. Apfel versönlich geisiacin hat. Herr I'i. Apfel hat richtiggestellt, rvas in der Zeitschrift de» Verein» denticher Dtaatsbürcier jüdischen Glaubens in der Mai-9i!unimer veröffentlicht worden ist. Ich glaube Herrn >>>-. Apfel aufs'Wort, wenn er sagt: Ich habe etwas 2erartiges nicht gesagt. Ich kenne Herrn l»r. Apfel» Auffassung ülrer die' Neutralität und halte es für ausgcschlosien, derß er als Vorsitzender unseres Verbandes in offizieller Eigenschaft zngibt, dgß die neutralen Iiigendvereine als.nampforganiiation gegen den Zionismus gedacht sind. Meine Damen und Herren, ha» ist aber nicht eitticljeidend. Das Entscheidende ist, das; Herr!>>-. Apfel dethin verstanden ist, das; man seine Worte dahin anslegt, und das; der Redakteur der betreffenden Zeitschrift ihn dähin verstanden hat/ daß er gesagt hat, daß die Iiigendvereine eine Dchulztrnppe. gegen den Zionismus bilden sollen. Und das in das.'wogegen wir uns wenden müssen. Diese Auffassung in der großen DefsenilichkZl ist auch die Ursache zu den vorhin so osr angefeindeten Posener Beschlüssen. Herr I»,-.' Apfel hat die Posener Beschlüsse völlig mißverstanden. Die Posener Beschlüsse sind niemals mit einer Begründung veröffentlicht worden. Was einzelne bei der Debatte in Posen zur Begriindnng gesagt haben, ist keine authentische Begründung. Es ist in Posen lediglich beschlossen worden, daß zionistische Erzieljmngs- und Propä'gandctarbeit in zionistischen Iugendvereinen geleistet werden soll, und, nicht in den neutralen Vereinen, unbeschadet der Mitgliedschaft in' den neutralen Vereinen. Weil» einzelne Redner sich auf einen anderen Standpunkt gestellt haben, io darf Herr I>i\ Apfel das nicht gegen die offizielle zionistische Partei ansnuken. , Iür Aeußernngen von Diskussionsrednern kann die Drganiiätion nicht verantwortlich gemacht werden. . Ich meine daher, daß wir aus allen diesen Gründen nicht darauf eingehen dürfen, was unser Vorsitzender gesagt hat. Er hat den zionistischen Verbandsmitgliedern gedroht: Ltört unsere .Streife nicht mit Anträgen, die lediglich in zionistischem Interesse gestellt sind, sonst seht zu, daß Euch nicht auch in unserem Verband der Dtuhl l

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