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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-06-01 · 6/8 (1.6.1913) · p. Seite 191

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
6/8 (1.6.1913)
Date
1913-06-01
Page
Seite 191 (sequence 32)
Language
German
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— 191 - gehen nicht qls loyal empfinde. Ich habe selbst 'her Tagungdes zionistischen Delegierten tages beigewohnt, Herrn De. Apfel gesagt habe, cs ist das und wenn ich persönlich nicht richtig, was. Ihnen Beberichtet worden ist, so i erlange ich, das; 'Heir Di\ Apfel derartige Häuptlingen nicht als Tatsachen weitergibt. Ich bitte 3ic, die Irage der Stellusig jüdischen Iugendvereisten doch einmal sie sich historisch eulwistelr bat. Ich gebe uinerbalb der Zionisten gewisse Gegensätzlichkeiten zu neutralen Verband der jüdischen Ingendve und ich gebe Ihnen auch »>n, das; das Auftreten manches Zionisten »ich! werden kann. IHeiterkeit.s, als Unterstützung des Perbandes ansgelcgt goerve» i.mn. A'Vt- Ich null Ihnen aber erklären, wie die Zionifteij zu ihrer jLtellung'ge kommen und welches die (Gründe für ihre Stellungnahme und. Znnächst bestreite ich, das; der ossistelle Zionismus sich jemals hegen .'m neutralen Perband der jüdischen Ingendr Herr I>r. Apfel übersiebt Rundschau" in Berlins Spalten zur Versügungj stellt und pereinssterichte bringt. der Zionisten ,;n so zu befrachten; u. das; in der, letzte» reine bervorgclreten den nur - Zei: deni. sindi ereine ausgesprochen b.u. das; selbst das offizielle Organ, die „Jüdische allwöchentlich deyi Berliner Bcrein ihre Mehr. Um terstütznng kann von einem Parteiorgan nicht verlangt werden. Herr I>r. Apfel wirft denjenigen Zionisten, die im Verbände eine leitende stelle inne haben, vor, daß sie nicht in genügender Weise bei ihren Gesinnungsgenossesn für den Verband eingetreten sind.. Auch das ist ein Vorwurf, den ich nicht für begründet ansehen kann. Wenn in der Presse vielleicht mitunter etwas veröfsesttlicht wurde, was gegen den Verband gerichtet char, so darf Herr Di'. Apfel doch niemals der offiziellen Partei dies zfim Vorwurf machens. Herr 1 >r. Apfel ,st sehr gut informiert und ihmlist einelReihe von Dingen sehr wohl bekannt, so daß ich wohl keine Geheimnisse ausplaudore, wenn ich sage, daß gewisse Gegensätze natürlich zwischen uns .bestehen, daß manche Zionisten diese Stellung zum jüdischen Jugendverbastde wünschen, inmiche aber auch jene. Herr Di-. Apfel ist selbst derjenige, der gesagt hat, er verstehe sogar den Standpunkt der Radikalsten sehr wohl, ein Standpunkt, der sagt, diese Jugendbewegung schafft im Sinne d.s Zionismus ein Judentum vost nicht genügendem Diese, ihre Mitgliederhalten sich bereits fiir gute Inden, wenn sie lediglich Mitglieder des neutralen Verbandes geworden sind. -Dem Zionismus aber sind diese angeblich jüdisch gesättigten verloren. Das ist die Stellung derjenigen, meiner politischen Ireisnde, die. nicht im Verbände initar.be.1en wollen, weil sie sick sagen, man schafft dadurch ein halbes Judentum. Es gibt aber in dem Reihen der liberalem Juden so unendlich.viel mehr Gegner gegen fden neutralen Verband, wie innerhalb dies Zionismus, daß ici> nicht einsehe, warum Herr Di-, Apfel gerade feilte Vorwürfe gegen die Zionisten richtet, nicht aber auch gegen andere Verbände.!! Und nun, meine Damen und Herren geben, stein Mensch —1 und Herr Di bestreiten können, daß in der ersten Zeit baudes die Zionisten mit großem Eifer in Wie ist es aber vielfach gekommen? Sobald will idi tiiftoriidi vor Apssel am wenigstenwird des Bestehens 'des Ver. ihm niitgearbeltet.haben ein Zionist hervorgetreten

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