Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 190 (sequence 31)
- Language
- German
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— 190 — ein Auge juDriicfep wollen, ' wenn wir Euch auch vor die peinliche Zentralverein^frage nicht stellen wollen, so liegt doch die .Gbsahr vor — und deshalb rsl die Berechtigung unseres Antrages anzuerkennen —, daß die Delegierten des Zentralvc.reins innerhalb Eures Berbandes denjenigen Dtrömnngen zum Durchbruch verhelfen wollen: die innerhalb des Zentraivereins die llieiointion bc'rvorgebrachr haben." Tch glaube nicht, das; Die mit Redn behaupten dürfen, daß wir solche Ddiwackstöpse sind, wie es hier vorausgesetzt wird, ^di glaube midi, das; inan dem Taktgefühl der Vertreter des Zentralvereins, das and; »idu uareridiätzl werden sollte, Zutrauen, darf, das; sie sich jeder unerlaubten Beeinflussung enthalten. Meine freunde! Täi resümiere dabin: Tie Annahme dieses Antrages wäre schädlich für unsere Jugendbewegung, sie wäre meinem Empfinden nackt von den gefährlichsten . Monsegnenzen siir das jüdiidie tlcben Dentsdilands begleitet, insb sondere von den gefährlichsten Moii'canenzen für die zionisii'che Bartei. lind die Hanptsad'e bei unterer Eiiisdtcidnng in immer das Moment: Trotz der R e s o l u t i o n d'c s Zent r a I v e r e i'n s i st p r a k t i i clt i n n e r h a l b d e s d e u t s di e n T u d e n l n m alles bei m alten geblieben. Und deshalb, freunde, gebe icli En di den Aal. lebnt die Anträge ab und gebt über zu unseren sadilickien Beratiingsgegeniländen. } (3tiiriiitid>cr, fidi immer wieder erneuernder Beifall: vereinzelter BZidersprudi. der immer wieder neue Beisallskuudgebpngen auslöst.) Lickstenberg: Idi erteile das B'ert dem Herrn Rechtsanwalt l>r. 3-inton und übergebe zugleich den Vorsitz wieder Herrn I>r. Apfel. ' I >e. Diiiivn (Berlinl: Mein,- Tamen und Herren! Das. was wir soeben von uiiserem Herrn Verbandsvorützenden gebärt haben, war eigentlich wewnilich mehr als eine Erwiderung auf die Anträge der Vereine Berlin und Mid. l Debr richtig!) Herr Pr. Apfel bat es iebr geschickt verstanden, den Dpies; völlig nuizudreben, und in der Debatte über die Anträge, die die Vereine Berlin und Miel gestellt haben, werden nun mir Rücksicht auf das, wa» Herr IM-. Apfel ausge'ührt bat, Punkte berührt werden, die, wie idi glatt zngeben will, uir niüere Vereine und fiir uivcrm Verband noch nnchtiger ünd als die ,Trageu. die im übrigen zur Verhandlung neben. Herr l>>. Avstl bat am Dd'luf; seiner Ausinbrungeu ''ehr geschickt den Drier bei den Hörnern gepackt und eine Trage ansgeworfen, die vielleicht eine der wichtigsten für die Tortarben unseres Verbandes ist. Es in das die Trage über das Verhältnis des Verbandes;n den liouinen. Herr I»>. Arne! bar dem Zionismus beziv. den Zionisten 'ebr erbeblid'e Vornoür'e gemadN. und idi kann nicht gerade zngeneben. dar. er in die'er Beziehung >ebr lopal,gegen uns vorg-gangen ist. Tck' bgbe Herrn I'r. Apfel zd-o» vorher gesagt, das; es nicht richtig ist. -bes hier von der Drehung der zionisti'd'en Partei mitgeteilt ivordcn ist, idr habe ihm gesagt, das; es nickit richtig ist, das; die Antl'eisting zum Austritt aus dem Verbände der jüdischen Tngendvereine ergangen ist. Trotzdem bar Herr l>r. Apfel diese Belrauptung liier iviederbolt, und ich stelle sen, das; ick' persönlich ein derartiges Vor-