Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 6/8 (1.6.1913)
- Date
- 1913-06-01
- Page
- Seite 182 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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18 2 — }:-r iX'iuidu’n Znden crhlirft und iluu deshalb ihre Mitwirkiiua nicht entlade»." llhd wenn man. m/ine verehrten, die Antriiiio »xid.it unterdrücken konnte. balle man dann nicht vielleicht erst einnial die Zrage im kleinen stkeiie, in einer Zriedenskoininission, rnlitii eriväaen lassen iullen? satten wir nicht crsl einmal untereinander Züblung nebmen lallen? Karten liniere vieler freilich? nicht ein bißchen Verständnis dafür naben können. Sah wir nicht zu ihnen komnu'ii, um sie einznieisen, landein um mii ibnen zu besprechen, weiche enorme (tlefabr dieser tUntr^ii iiir lindere Ingendbeivegnng in iiäi oirgl? iVeifall.k .Haue unsere Drganiiatio», die in der lebten Zeit iv glänzend. anäi innerlich, vorangetoininen ist, nicln so viel Viebc beanspruclien Dürfen, das; man ihr diese Debatte, wenigstens vorläufig, erspart-hätte, bis in diesem wüsten Lireiie eine gewisse äinhe eingetre'.en wäre? Ich habe wohl durch den Tan, in dem icli diese Ausführungen vorgebraä» baba, in rin.' Anrivor: zu erkennen gegebeg, die sich ßwerlich mir dem Elros der Ansichten der Delegierten und,, wie i.cv iveis;, anäi mit den t'lnnä'be» ni.ler zionistischer Delegierten deckt, bi. er —, die Zro.ge ist gestellt und ich würde es für den größten Zahler haiien. lvenn nick>: eine klipp lind klare, denilicbe Antwort Heute gegeben würde. " ,, tfer iit erwogen worden, ob man niäit in ganz säilaner diplomatischer Vene um die unangenehme lilissäiichke Heruinlommen tonne. Vielleicht. bat inan gesagt, legt man den Herren vom Zeniralverein nabe, sie sollen sreiwillig vorläufig ans.den 3iü im Verb'andsvorslande vergälten, iHeiterkeit.) Ich persönlich habe die sene licbei^zeiigung. das;, wenn wir zu den Leitern des Zentralvereins geilomnien wären und gesagt hätten: Es liegen Däilvieligkei'.en vor. Eure Zugehörigkeit stört unsere Arbeit, den Zrieden, die Eintracht, — die "ei rer des Zentralvereins die erste» gewesen miite», die. den £»'»;. hi s Anstoßes im Znieresie der Iugendsache ans dem Wege aeränini bauen. Zch begehe keine Indiskretion, wenn ich sage, daß Mitglieder der Zentralvereinsleiinng uns gesagt haben: C'int, nenn.Zar glaubt, wir machen Euch Schwierigkeiten. wir wollen Euch .eier Dchwieriakeiten dnbebeu. Aber, meine Damen und Herreit, dies ivare die gesährliätsie "öning geivelen! Wir hätten dann zwar d?he nette, friedliche Delegiertenrersainmlnng gehabt, hätten die Dächo> ei» paar Monate vertmzt. vielleicht nßire sie anäi in Vergessenlnfit geraten. Aber die Taäie in io ernslbast. das; sie — mögen die iÄnsl.er hier auch auseniander Platzen — eine deutliche Entscheidung erfordert. Das Drgan für Dnbtilitäten in bei der großen Deffentlichkeit niäit sehr entwickelt. Die jüdische Defchmrlichkei^t ivürde doch nur gedacht haben: Iugendverband nnd Zentralverein haben sich in feindlicher Weile geschieden. ' I ä, b i n d e r r'l „sicht, da s; w i r it n t er alle n U in st ä ir - den.de >i Z e n trat v crciu n i ch t n ü r halte n ui ii s sen , s o »der» d a s; >v i r a n ch b e kund e n n, ü s s e n , d a ß w i r n a ch w i e v o r i n - d e r t r e n e st e » u n d f r e u n d s ch a f t l i ch st e n Weise mir ihn, arbeiten wollen. Ich will Ihnen meine Gründe dafür nicht vorentbalten. Der Zentralverein ist eine Drganisagio» mit einer nngeheuren Mitgliederzahl. nnd gerade etwas,'was ihm